Unsere Forschungsprojekte

Foto: Manuel Gutjahr

Projekt

Titel
Ammonia and Greenhouse Gases Emissions from Animal Production Buildings
Kürzel
LivAGE
Beginn
17.03.2017
Ende
16.03.2021
Koordinierendes Institut
Aarhus Universität - UA
Koordination
Guoqiang Zhang
Ansprechpartner ATB

Zusammenfassung
Nach Angaben der FAO muss die weltweite Nahrungsmittelproduktion innerhalb der nächsten 20 Jahre um 50% steigen, während 80% dieses Anstiegs aus der Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion stammen. Der globale Tierbestand wächst schneller als jeder andere landwirtschaftliche Teilsektor. Die Viehzucht ist einer der Grundpfeiler der EU-Lebensmittelindustrie und steht vor vielen gesellschaftlichen Herausforderungen darunter die steigende Nachfrage nach tierischem Protein, und zunehmend strengen Umweltschutzbestimmungen. Die moderne Tierhaltung wird zunehmend als eine Quelle für feste, flüssige und gasförmige Emissionen angesehen. Hauptziel von LivAGE ist die transnationale Zusammenarbeit innerhalb der Fachdisziplin für den Austausch von Ideen, Wissen und Good Practices sowie die Bewertung von Technologien zur Verringerung von THG-Emissionen und Ammoniak aus Tierbeständen - mit denen das Ziel einer umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Tierhaltung erreicht werden kann. Die Rolle der Ernährung und der Produktivität wird ebenfalls in Betracht gezogen.Einige sekundäre Ziele sind die Schätzung der Emissionsfaktoren, die Auswirkungen der angewandten Diäten, die vorherrschenden Mikroklima- und Beatmungsprogramme für Emissionen, die Bewertung integrierter Monitoringsysteme, die Verbesserung der CFD-Anwendungen, die Bewertung von Abschwächungstechniken und die Umweltanalyse der vorgeschlagenen Maßnahmen Techniken und Lösungen. Ergebnisse aus dem Projekt sollen schnell und leicht zugänglich gemacht werden, um das Bewusstsein der Akteure im Tierhaltungssektor für die aktuelle Gefahrenlage und für die zukunftigen Möglichkeiten deutlich zu schärfen.

Förderung
Europäische Union (EU)
Projektträger
European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research
Förderprogramm
COST