Unsere Forschungsprojekte

Foto: Manuel Gutjahr

Projekt

Titel
Wiederinkulturnahme versalzener Ackerstandorte Zentralasiens mit angepassten Rohstoffpflanzen sowie textile Wertschöpfung als Alternative zur Baumwolle. TP: Ernte-/Erstverarbeitungsverfahren sowie QM-System für Kendyrstroh und -fasern.
Kürzel
kendyrTEX
Beginn
01.07.2021
Ende
30.06.2024
Koordinierendes Institut
Sachsen-Leinen e.V.
Partner
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
stfi Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V.
Hanffaser Uckermark eG
FVT GmbH (Faser-Veredlung-Tönisvorst)
Hess Natur-Textilien GmbH & Co. KG
Kasachische Nationaluniversität - Al Farabi
Technische Universität Almaty
World Agroforestry Central Asia Office
Tobinamcell LLC
Internationales Innovationszentrum für das Aralseegebiet
Kasachische Nationale Agraruniversität
TOO KazHemp

Angesiedelt im Forschungsprogramm
Zusammenfassung
Im Forschungsverbundprojekt KendyrTEX kooperieren deutsche und mittelasiatische Partner, um aus der Wildpflanze Kendyr mit handwerklicher Verarbeitungstechnologie eine Kulturpflanze mit industriellem Charakter zu entwickeln. Apocynum venetum, umgangssprachlich Kendyrhanf oder Hundsgift genannt, ist eine in Mittelasien beheimatete Wildpflanze, die zur Kulturpflanze entwickelt, in der Lage ist, aus der Pflanzenrinde textilfähige Bastfasern zu erzeugen. Im Gegensatz zu allen gängigen Kulturpflanzen kann Kendyr auf versalzenen Böden zu wachsen und sich dort behaupten. Kendyrfasern als landwirtschaftliches Produkt erzeugt und zu cottonisierten Fasern veredelt, bietet somit die Möglichkeit, Landwirtschaft auf sonst unbrauchbarem Ackerland und ohne Zusatzwasserverbrauch zu betreiben und bei der Verarbeitung vorhandene Baumwolltextilmaschinen zu nutzen.

Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Projektträger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Förderkennzeichen
01 LZ2004C
Förderprogramm
CLIENT II - Landmanagement