Diversifizierter Pflanzenbau

Foto: ATB

7. - 10. Juli 2026: 25. Arbeitswissenschaftliches Kolloquium und 3. Internationales Symposium über Arbeit in der Landwirtschaft

Die Arbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor wird immer komplexer. Globale Krisen, die Auswirkungen des Klimawandels, Strukturwandel, eine alternde Erwerbsbevölkerung, sich wandelnde Arbeitsdynamiken und die Digitalisierung stellen die gegenwärtige und zukünftige Arbeit in der Landwirtschaft vor Herausforderungen. In diesem Zusammenhang ist es daher von entscheidender Bedeutung, die Forschungsagenda weiterzuentwickeln, um Politik und Praxis im Hinblick auf die Arbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten. Das 25. Arbeitswissenschaftliche Kolloquium (AKAL) und das 3. Internationale Symposium über Arbeit in der Landwirtschaft (ISWA) bringen Forscher, Praktiker und politische Entscheidungsträger zusammen, um dringende Fragen anzugehen und nachhaltige, inklusive Lösungen zu fördern.

Das traditionelle Thema des AKAL „Arbeit unter einem D-A-CH“ wird auch während der Jubiläumsveranstaltung beibehalten. Die 3. Instanz von ISWA konzentriert sich hingegen auf das Thema „aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeit in der Landwirtschaft aus Sicht von Forschung, Politik und Praxis“.

📆 Datum: 7. - 10. Juli 2026

📍 Ort: Zollikofen, Schweiz

Das gemeinsame Symposium behandelt folgende Themen:

  • Attraktivität der Arbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor
  • Menschenwürdige Arbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor
  • Wissen, Fähigkeiten und Bildung
  • Dynamik der Arbeit
  • Gesundheit und Sicherheit
  • Entwicklungssysteme für Arbeitskräfte in der Landwirtschaf

Ab dem 7. Juli 2026 findet die gemeinsame viertägige Veranstaltung auf dem Campus der BFH-HAFL in Zollikofen, Schweiz, statt. Umgeben von Feldern und Wäldern bietet der Standort einen atemberaubenden Blick auf die Alpen. Es ist der perfekte Rahmen, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Arbeit in der Landwirtschaft zu debattieren.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von IAWA, BFH-HAFL und Agroscope organisiert. Die für die Organisation der Veranstaltung zuständigen Arbeitsgruppen untersuchen alle die landwirtschaftliche Arbeit eingehend und aus verschiedenen Perspektiven. Während des Symposiums stehen alle Arbeitsgruppen den Teilnehmern sowohl von ISWA als auch von AKAL offen und bieten Einblicke in ihre Forschung.

Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Networking-Sessions wird auch der Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitswissenschaften verliehen. Der Fachausschuss Arbeitswissenschaften im Landbau des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik (VDI-MEG) vergibt diesen Preis, um junge Forscher zu ehren und zu fördern. Zusätzlich zum Geldpreis in Höhe von 750 € kann der/die ausgezeichnete Forscher*in durch das gemeinsame Symposium Anerkennung über den deutschsprachigen Raum hinaus erlangen.

Der Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis wurde 1982 von der ehemaligen Gesellschaft für Arbeitswissenschaft im Landbau und der Familie Ries zu Ehren des Lebenswerks von Prof. Dr. Ludwig-Wilhelm Ries ins Leben gerufen. Seit 1995 wird der Preis alle zwei bis drei Jahre vom Fachausschuss für Agrarergonomie der VDI-MEG verliehen.

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