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Foto: ATB

18. Juni 2021: Stream vom Feld - Was mäht denn da, was misst denn da?

Mit einem Stream vom Feld öffnet das ATB anlässlich des bundesweiten Digitaltages am 18. Juni 201 virtuell die Pforten seines Fieldlabs for Digital Agriculture in Potsdam. In diesem Jahr dreht sich alles rund um das Thema Automatisierung – vom autonomen Mähen in Heidelbeeranlagen bis zum automatisierten Messen in Apfelbäumen.

Seien Sie dabei, wenn sich Traktor und Kreisförderer in Bewegung setzen! 

Stream unter: https://youtu.be/zDPFx_AY5NE  

Sensoren kontrollieren, Daten interpretieren, Wachstum vorhersagen, Erntezeitpunkte berechnen – es gibt viel zu tun im Fieldlab for Digital Agriculture. Aktuell arbeiten etwa 30 Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Präzisonslandwirtschaft, Fernerkundung und Geowissenschaften auf der 27 Hektar großen Fläche, die unter anderem Apfel- und Heidelbeeranlagen, Weizen-, Kartoffel- und Hanffelder sowie eine Teststrecke zur Analyse unterschiedlicher Bodentypen umfasst. 

Programm - Start: 10:00 Uhr

Digitalisierung auf dem Feld – wie weit ist die Praxis?
Wie ist der Stand der Digitalisierung und Automatiserung in der Landwirtschaft? Wie verbreitet sind digitale Technologien in der Praxis? Welche Potenziale und Herausforderungen bestehen beim autonomen Fahren? Und welches CO2-Einsparpotential besteht durch digitale Technologien in der Landwirtschaft?
Experte: Andreas Schweikert, Bereichsleiter Landwirtschaft, Digitalverband bitkom

Was mäht denn da? 
- Demonstration: Autonomes Mähens in den Heidelbeeranlagen mit dem SunBot-Traktor
Wie funktioniert ein autonomer Traktor und welche Hindernisse und Schwierigkeiten gibt es bei der Programmierung und Steuerung?  
ATB-Forscher*innen entwickeln derzeit einen Prototyp für einen autonom fahrenden und mit Solarenergie gespeisten Elektrotraktor, der das Gras in Strauchbeeranlagen mäht. Die kontinuierliche Graspflege ist im ökologischen Obstbau wichtig, um Feuchtigkeit und Pilzkrankheiten an den Pflanzen zu vermeiden. Hier dürfen keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Drei Brandenburger Praxisbetriebe nehmen am Projekt teil.
Unsere ATB-Expert*innen: Dr. Jana Käthner und Tjark Schütte, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen  

Was kreist denn da? 
- Demonstration digitaler Technologien für die optische Analyse von Apfelbäumen 
Wie kann das Risiko von Fruchtschäden durch steigende Temperaturen und Sonnenstrahlung vermindert werden? Wie lassen sich Prognosen für Fruchterträge berechnen? ATB-Forscher*innen erarbeiten derzeit gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt SHEET ein Risikomodell für Sonnenbrand an Früchten. Die Erkenntnisse sollen Landwirten helfen, auch künftig hohe Fruchtqualität zu produzieren. 
Im ATB-Fieldlab haben Wissenschaftler*innen oberhalb der Baumkronen eine Sensorstrecke installiert, die im Kreis läuft und es ermöglicht, das Wachstum von Bäumen und Früchten über das ganze Jahr kontinuierlich unter nahezu gleichbleibenden Bedingungen zu messen. Mit welchen optischen Technologien lassen sich Früchte und Bäume präzise beobachten? Welche Ergebnisse erwarten die Wissenschaftler*innen von den Langzeitversuchen? 
Unsere ATB-Experten: Dr. Martin Geyer, Leiter der Abteilung Technik im Gartenbau, und Stefan Elwert, Versuchstechniker, ATB 

Den „Stream vom Feld“ hat das ATB im Rahmen des Kommunikationshubs Digitale Landwirtschaft (DiLan) initiiert und setzt diesen nun als „Digitalen Feldtag“ fort. Ziel ist ein Austausch über digitale Technologien in der Landwirtschaft.

Der Digitale Feldtag (https://digitaltag.eu/stream-vom-feld) ist eine Veranstaltung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. in Kooperation mit dem Digitalverband bitkom.

Weitere Informationen:

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