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Wissenschaft mit Kinderaugen betrachtet

Technik in der Tierhaltung - Melken - Foto: Rumposch/ATB

Wissenschaft mit Kinderaugen betrachtet - Foto: Rumposch/ATB

02. Feb. 2016: Das ATB hatte zum „Kindertag“ eingeladen und gab dem Nachwuchs nicht ganz alltägliche Einblicke in seine Labore. Die Kinder aller am Institut beschäftigten MitarbeiterInnen konnten sich den Arbeitsplatz ihrer Eltern einmal genauer anschauen. Dass Familienfreundlichkeit am ATB groß geschrieben wird, zeigte die rege Beteiligung: 40 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren folgten der Einladung zum heutigen Kindertag. 

Das ATB gewährte den Kindern Einblicke in die wissenschaftliche Arbeitswelt und bot mit einem abwechslungsreichen Programm viel Raum für spielerisches Entdecken und Experimentieren. 

So öffnete die Abteilung Technik in der Tierhaltung den Windkanal für turbulente kleine Experimente. Mit wild zerzaustem Haar ging es weiter zum Melkstand. Am eigenen Leib konnten die Kinder erfahren, dass es nicht einfach ist, die Frühstücksmilch per Hand zu ermelken: Beim Wettmelken am künstlichen Euter war vor allem gute Fingerfertigkeit gefragt – was den JungmelkerInnen sichtlich viel Freude bereitete... 

Die Abteilungen Bioverfahrenstechnik und Technik im Gartenbau boten kindgerechte Einblicke in wissenschaftliche Welten, ob mit einem Blick durchs Mikroskop, durch den spielerischen Umgang mit optischen Sensoren oder bei kleinen chemischen Experimenten. Natürlich wurde nicht nur „geforscht“. Beim Basteln von Insektenhotels in der Werkstatt packten sowohl die Kinder als auch ihre Eltern tatkräftig mit an. Das Ergebnis: funkelnde Kinderaugen und begeistertes Lachen.

Der Kindertag ist eine Initiative der Projektgruppe Audit „berufundfamilie“ am ATB. Damit sollte den Kindern der MitarbeiterInnen die Möglichkeit gegeben werden, die Arbeitswelt der Eltern kennenzulernen und dabei in die Themen der Wissenschaft und Forschung hineinzuschnuppern.