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Foto: ATB

Insekten als Nahrung?

Mehlwurm-Kekse (Foto: Rumpold/ATB)

25. Juli 2015: ATB-Wissenschaftlerin Birgit Rumpold befasst sich seit Jahren mit dem Thema Insekten. In einem Beitrag des zdf (Sendung ML mona lisa) erklärt sie, warum Insekten eine alternative Proteinquelle für Tier und Mensch sind. 
Der Beitrag spannt einen Bogen von der Produktion bis zum Konsum: Heinrich Katz von der Hermetia Baruth GmbH zeigt, wie effizient z.B. Soldatenfliegen Wasser und Nährstoffe für die Eiweißproduktion verwerten und Insektenkoch Folke Dammann gibt Tipps für die Zubereitung von Insektensnacks.

Der Beitrag ist in der Mediathek des zdf abrufbar.

Auch hörenswert: 
Birgit Rumpold im Gespräch mit rbb-Reporter Thomas Prinzler: "Insekten als Nahrungsmittel für Tier und Mensch?"

Sendung Wissenswerte vom 2. Juli 2015, rbb inforadio.

 

Mehr als 2 Milliarden Menschen verzehren weltweit über 1900 essbare Insektenspezies – und das nicht nur aufgrund von Hunger sondern aus Genuss.

Neben hohen Gehalten an Eiweiß und Fett liefern essbare Insekten lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. Zink und Eisen. Ferner sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren und essentiellen Aminosäuren.

Insekten sind im Allgemeinen Allesfresser und können somit auf organischen Nebenströmen der Lebensmittelindustrie gezüchtet werden. So tragen sie gleichzeitig zum Abbau von Biomasse und zur Umwandlung von Lebensmittelabfällen in wertvolles Protein bei.

Ihre Zucht hat einen geringen Platzbedarf und auch einen deutlich geringeren Ausstoß an Treibhausgasen und einen geringeren Wasserbedarf als konventionelle Tierzucht. Dies ist vor allem auf ihre vergleichsweise hervorragende Futterverwertung zurückzuführen. Im Gegensatz zum Rind benötigen Insekten durchschnittlich fast zehn mal weniger Futter zur Produktion von 1 kg Biomasse.

Mehr zur Forschung rund um das Thema Insekten am ATB...