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Engagierter Nachwuchs in ein „Schnupperjahr“ am ATB gestartet

Die drei FJN-Teilnehmer (von links): Maximilian Balk, Joris Müller und Vera Butz. (Foto: Foltan/ATB)

Die drei FJN-Teilnehmer (von links): Maximilian Balk, Joris Müller und Vera Butz. (Foto: Foltan/ATB)

2. Sept. 2015: Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit haben drei junge Menschen am 1. September ihre Tätigkeit am ATB aufgenommen. Das Freiwillige Soziale Jahr in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit ist eine besondere Form des Freiwilligen Sozialen Jahres. Für ein Jahr sind die Freiwilligen in Forschungseinrichtungen, Kommunen oder Einrichtungen der Umwelt- und Energietechnik tätig. Sie engagieren sich für Umwelt, Natur und Klimaschutz und sammeln gleichzeitig erste Erfahrungen in den jeweiligen Berufsfeldern.

Maximilian Balk ist eingebunden in die Arbeiten eines laufenden Forschungsprojektes zur kosteneffizienten Minderung von Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlichen Betrieben (LandPakt). Dabei wird er sich u. a. mit der Programmierung eines Agrarbetriebsmodells befassen sowie bei der Probenahme auf landwirtschaftlichen Untersuchungsflächen bzw. im Stall und bei der Auswertung der Messwerte in Labor und am Computer mitwirken.

Das Einsatzgebiet von Joris Müller sind Anbau, Ernte und Lagerung von Agrarholz (KUP) sowie die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen aus Faserpflanzen. Er wird an Messungen im Feld, im Technikum und im Labor teilnehmen und auch Erfahrungen in der Datenauswertung sammeln.

Vera Butz wird an Forschungsaufgaben im Bereich Stallklima und Tierwohl mitarbeiten. Sie wird die Arbeitsgruppe im Forschungsprogramm Technik und Verfahren im Pflanzenbau und in der Tierhaltung bei der Datenaufbereitung und statistischen Analysen, z. B. des Stallklimas und Herdenmanagements, unterstützen.

Das FJN ermöglicht es jungen Menschen, zwischen der Schulzeit und der weiteren Ausbildung Kenntnisse in Bereichen der Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit zu erlangen. Für ein Jahr sind die Freiwilligen z.B. in Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder Einrichtungen der Umwelt- und Energietechnik tätig. Auf gemeinsamen Seminaren werden außerdem soziale Kompetenzen weiterentwickelt und gefördert. 

Die Vermittlung erfolgte über den Landesverein Mecklenburg-Vorpommern e. V. der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), die Freiwillige in verschiedenen Freiwilligendiensten in Deutschland und in rund 70 Ländern weltweit begleitet.