Wie verändern geopolitische Spannungen und globale Machtverschiebungen die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Potsdam Summer School 2026, die internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie junge Fachkräfte nach Potsdam einlädt.
Vor dem Hintergrund wachsender Großmachtrivalitäten, techno-nationalistischer Strategien und neuer Konfliktlinien diskutieren die Teilnehmenden, wie globale Nachhaltigkeitsziele unter veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen verfolgt werden können. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Governance globaler Gemeingüter, die Transformation von Energie- und Industriesystemen sowie die Auswirkungen von Protektionismus und veränderten Lieferketten auf nachhaltige Produktions- und Konsummuster.
Die Summer School bietet Raum für interdisziplinären Austausch, vertiefende Fachimpulse und gemeinsame Diskussionen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um Nachhaltigkeitstransformationen auch in einem zunehmend fragmentierten internationalen Umfeld voranzubringen.
Wann: 28. September - 2. Oktober 2026
Ort: Potsdam
Anmeldungen (bis 31. März 2026)