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8.-9. März 2021: Informations- und Kommunikationstechnologien in kritischen Zeiten

Bild: pxhere.com / Griepentrog

Die 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft (GIL) wird sich intensiv mit der Digitalisierung in der Land- Forst- und Ernährungswirtschaft in der Corona-Krise auseinandersetzen. Welche Entwicklungstendenzen im Bereich der Digitalisierung gewinnen jetzt besonderes an Dynamik? Aufgrund der zu erwartenden Abstands- und Hygieneauflagen wird die GIL Jahrestagung 2021 in Form einer live übertragenen Plenarveranstaltung aus dem ATB sowie online Sessions durchgeführt. 

Die aktuellen Herausforderungen der Eindämmung der Corona-Pandemie hat beispiellose Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft und verändert auch viele Abläufe in der Land- Forst- und Ernährungswirtschaft. Der eingeschränkte weltweite Handel wirkt sich sowohl auf Absatzmöglichkeiten als auch auf die Verfügbarkeit von Betriebsmitteln aus. Auch Saisonarbeitskräfte sind nur stark eingeschränkt verfügbar, ihr Einsatz schwer planbar. Insbesondere Bereiche mit handarbeitsintensiven Arbeiten (z.B. Spargelernte, Unkrautregulierung) sind stark betroffen. Sich ändernde Konsummuster und Hygieneauflagen bieten gleichsam Chancen und Grenzen für Geschäftsmodelle im Agrarsektor. Innovation ist gefragt, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können.

Inwiefern kann die Digitalisierung in der Land- Forst- und Ernährungswirtschaft helfen, die Auswirkungen der Krise abzufedern? Können digitale Lösungen beispielsweise direktvermarktenden Betrieben dabei helfen, die aktuellen Herausforderungen besser zu meistern? Inwieweit werden Entwicklungen im Bereich der Agrarrobotik aber auch Decision Support Systeme an Bedeutung gewinnen?  Ist die dynamische Entwicklung hin zu digitalen Beratung- und Bildungsangeboten für die Branche ein Zukunftsmodell?

Call for papers

Folgende Themen stehen im Fokus der Tagung 2021:

  • Auswirkungen der Corona-Pandemie aufChancen und Grenzen innovativer ICT-Geschäftsmodelle
  • Möglichkeiten der Robotik zur Bewältigung von Arbeitsspitzen
  • Decision Support Systeme zur Bewältigung komplexer Herausforderungen
  • Chancen und Risiken von zunehmendem Online-Handel für Landwirte und Verbraucher
  • Rolle der Digitalisierung bei einer Deglobalisierung von Wertschöpfungsketten
  • Beitrag der Digitalisierung in Pandemie-Zeiten zur Sicherung der Lebensmittelsicherheit und zuverlässigen Versorgung mit Lebensmitteln
  • Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für mögliche zukünftige Krisen 

Neben Beiträgen zum diesjährigen Leitthema sind - wie auf allen GIL-Tagungen - Einreichungen zu allen Themenbereichen der Agrarinformatik erwünscht und willkommen.

Deadlines

11. Sept. 2020     Einsendung Kurzbeschreibung   
30. Sept. 2020    Rückmeldung Kurzbeschreibung      
31. Okt. 2020      Einsendung der Manuskripte             

Kurzbeschreibungen (1 Seite) und Manuskripte für Vorträge und Poster reichen Sie bitte unter Nutzung der Vorlagen ein unter: https://www.conftool.com/gil2021/ 

Die eingegangenen Kurzbeschreibungen werden auf Passfähigkeit geprüft. Für die positiv eingeschätzten Kurzbeschreibungen erfolgt eine Aufforderung zur Erstellung eines 4- bis 6-seitigen Manuskripts für den Tagungsband. Nach Begutachtung durch zwei FachgutachterInnen erfolgt eine Entscheidung zur Aufnahme in das Tagungsprogramm und in den Tagungsband der „GI-Edition Lecture Notes in Informatics“.

Weitere Informationen zur Einsendung von Manuskripten, zur Anmeldung, Teilnahmegebühren oder zu Produktpräsentationen finden sie im Internet 
https://gil-net.de/konferenzen/ und auf demFlyer (pdf).

Hauptziel der Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL e.V.) ist die Förderung der Agrarinfor­matik in Forschung, Lehre und Praxis. Dies betrifft die Schaffung, Evaluierung und Verbreitung von Theorien, Modellen, Methoden, Werkzeugen und Lösungen für die Analyse, Gestaltung, Nutzung und den Betrieb von Informationssystemen für die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Die Jahrestagung als zentraler Treffunkt dient dazu, Erkenntnisse zu gewinnen und zu verbreiten. Sie richtet sich an Lehrende, Studierende, Anwen­der, Experten und Entscheidungsträger in For­schung, Lehre, Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Kontakt ATB:  Dr. Andreas Meyer-Aurich

 

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