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Foto: ATB

Schwalben am ATB willkommen

Nahezu alle schattigen Fensterecken an den Gebäuden werden zum Nisten genutzt. (Foto: Foltan/ATB)

Nahezu alle schattigen Fensterecken an den Gebäuden werden zum Nisten genutzt. (Foto: Foltan/ATB)

Friedrich Burmeister überreicht die Auszeichnung an ATB-Direktorin Sturm (Foto: Foltan/ATB)

Friedrich Burmeister überreicht die Auszeichnung an ATB-Direktorin Sturm (Foto: Foltan/ATB)

Nisthilfen werden bislang kaum angenommen (Foto: Foltan/ATB)

Nisthilfen werden bislang kaum angenommen (Foto: Foltan/ATB)

Wir am ATB lieben unsere Schwalben. Hierfür wurde das Institut vom NABU Brandenburg als schwalbenfreundlicher Ort ausgezeichnet. Friedrich Burmeister, Potsdamer Ornithologe, überreichte heute im Auftrag des NABU Urkunde und Plakette an die Direktorin des ATB, Prof. Dr. Barbara Sturm.

Mehlschwalben brüten seit vielen Jahren in großer Zahl in bzw. an den Institutsgebäuden. Auch in diesem Jahr werden die Ecken von Fenstern und Türen sowie Nischen unterhalb des Dachvorsprungs von den gefiederten Untermietern bewohnt. Mehr als 40 Nester finden sich auf dem Gelände. Bei den Mitarbeiter*innen des ATB genießen die Vögel hohe Wertschätzung. "Wir alle erfreuen uns an den Schwalben und beobachten ihr Treiben. Auch meine beiden Bürofenster sind in der warmen Jahreszeit 'vermietet', die Jalousie bleibt unten und der Kot wird erst zum Winter vom Fensterbrett gefegt", bestätigt Caroline Eichmann, Mitarbeiterin in der Verwaltung.

Um langfristig Reinigungskosten zu sparen, hat das ATB Kotbretter und Nisthilfen dort installiert, wo der Vogelkot zu gewissen Beeinträchtigungen führt, insbesondere in den Türbereichen. Allerdings ignorieren die Vögel bislang die Nisthilfen zugunsten der bereits etablierten Orte ignoriert.

"Der Bestand der beiden Schwalbenarten ist seit Jahren rückläufig. Die Vögel sind auf die Gebäudestrukturen angewiesen. Sie werden immer seltener, auch weil viele Menschen die Schwalbennester an Gebäuden nicht dulden", so Friedrich Burmeister.
Mit dem Projekt "Schwalben willkommen!" will der NABU auf das Problem aufmerksam machen und die Menschen zu mehr Toleranz gegenüber den wohnungssuchenden Vögeln bewegen.

Das Projekt „Schwalben willkommen!“ wird gefördert aus Mitteln der Konzessionsabgabe Lotto des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg.