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24. Juni 2017: ATB bei der Langen Nacht der Wissenschaften

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Gemeinsam mit verschiedenen Forschungspartnern werden von ATB-WissenschaftlerInnen aktuelle Arbeiten in der Zeit von 17 bis 24 Uhr vorgestellt, u. a.im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin Mitte, am Campus Düppel der Freien Universität Berlin und an der HU Berlin auf dem Campus Dahlem.  

 

 

 

***  Standort: Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111, 10115 Berlin – Atrium   

 
Der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" präsentiert anhand von praktischen Bespielen Ergebnisse aus der Forschung. Der aus fünfzehn Leibniz-Instituten bestehende Verbund wird vor Ort von 2 Instituten vertreten.  

Folgende Themenschwerpunkte laden zum Erkunden und Mitmachen ein:  

Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung"
Steak, Bohne oder Grille, was ernährt uns morgen?
In Zeiten wachsender Weltbevölkerung und rasant steigenden Ressourcenverbrauchs widmen sich 15 Leibniz-Institute unter dem Dach des Leibniz-Forschungsverbundes den Fragen einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion und gesunden Ernährung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf zukunftsfähig produzierten Proteinen sei es Fleisch, Hülsenfrucht oder Insekt. Testen Sie Ihr Wissen u.a. beim Protein Memory und basteln Sie an einer blühenden Stadt!  

Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt (IGZ)
Das Pflanzliche Mikrobiom und seine Bedeutung für das Pflanzenwachstum  
Pflanzen sind, wie alle Lebewesen, durch Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Viren) besiedelt. Dieses Mikrobiom der Pflanze bestimmt maßgeblich ihr Wohlergehen und Wachstum unter verschiedenen Umweltbedingungen. Das Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau erforscht die Zusammensetzung des Mikrobioms und seine Funktion für Ernährung und Gesunderhaltung der Pflanzen. Am IGZ wurde eine bisher unbekannte Bakterienart „Kosakonia radicincitans“ entdeckt. Diese Bakterien fördern das Wachstum verschiedener Pflanzenarten, erhöhen Erträge und verbessern sogar den Geschmack, z.B. von Tomaten.  

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Alles Kuuuhl?  

Für die Erzeugung tierischer Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier wird viel Wasser benötigt. Wieviel Wasser steckt im Steak? Braucht der Wasserfußabdruck ein Update? Tierhaltung in Zeiten des Klimawandels: Wann fühlen sich Kühe wohl, wann sind sie gestresst? Ist Stress messbar? Wie wirkt sich der Klimawandel auf das Klima in Milchviehställen aus? Wie belastend ist das Melken? Wir stellen den „smarten Stall“ der Zukunft vor, der anhand der Vitalparameter der Tiere das Innenklima intelligent steuern soll, sowie tierfreundliche Weiterentwicklungen des Melkens.    


***  Standort:Freie Universität Berlin
Campus Düppel – Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Haus 7a  

Zum Thema „Tiergerechte Nutztierhaltung und Tierwohl“ beteiligt sich das ATB vor Ort.
Fühlt sich die Kuh wohl?
Jeder hat es schon erlebt. Ein heißer Tag kann ermüdend und anstrengend sein. Doch stellen Sie sich einmal vor, Sie würden sich den ganzen Tag in einem Stall befinden …
Hitzestress kann das Wohlbefinden und die Leistung von Milchkühen vermindern. Wie kann man aber herausfinden, ob eine Kuh gestresst ist, wenn man sie nicht fragen kann? Mithilfe verschiedener Sensoren erfassen wir Verhalten und Vitalparameter, die uns Hinweise auf Wohlbefinden und Stress bei Kühen geben.
Wir möchten Ihnen hierzu gern einen Einblick in unsere Forschungsarbeiten geben. Dabei legen wir einen besonderen Wert auf die Beurteilung und Verminderung von Hitzestress in freigelüfteten Ställen in Deutschland, denn tatsächlich treten auch in einem gemäßigten Klima ausgeprägte Hitzestressphasen auf.
Vollständiges Programm der FU Berlin 

***  Standort: Humboldt-Universität zu Berlin
Thaer-Institut, Albrecht-Thaer-Weg 3, 14195 Berlin-Dahlem

Die Leibniz Graduate School LandPakt richtet den Blick auf Potentiale und Kosten für die Treibhausgasminderung. Wie können Landwirte in Brandenburg ihren Beitrag zum Klimawandel verringern? Äcker wieder vernässen? Milchkühe anders füttern? Diese und andere Ideen können Besucherinnen und Besucher spielerisch umsetzen und auf Erfolg testen, immer unter der Bedingung, dass die Maßnahmen wirtschaftlich tragbar bleiben. Promovierende analysieren und modellieren besonders vielversprechende Landwirtschaftsbereiche auf betrieblicher und Verfahrensebene. Querschnittsbereiche sind z. B. die Messung von Treibhausgas-Emissionen aus wieder vernässten Ackerstandorten. mehr

 

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Wann: 

24. Juni 2017, von 17 bis 24 Uhr

Standorte:
Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft - Chausseestraße 111, 10115 Berlin – Atrium    
Freie Universität Berlin – Campus Düppel – Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Haus 7a  
Humboldt-Universität zu Berlin –  Thaer-Institut, Albrecht-Thaer-Weg 3, 14195 Berlin-Dahlem

Lange Nacht der Wissenschaften 2017
Vollständiges Programm