Kompetenzbereich Systemwissenschaft (im Aufbau)
Der Kompetenzbereich Systemwissenschaft entwickelt und nutzt innovative Methoden für die ganzheitliche Analyse und kontextangepasste Gestaltung zirkulärer bioökonomischer Systeme. Dabei verbinden wir qualitative und quantitative Modellierungsmethoden zur systemischen Analyse von Innovationen. Ziel ist es, diese Innovationen zu visionären Systemdesigns zu kombinieren und dabei ökologische, soziale und ökonomische Rahmenbedingungen regional und skalenübergreifend einzubeziehen.
Mit unserem Systemansatz generieren wir System-, Ziel- und Transformationswissen.
Um bestehende Systeme zu verstehen, also Systemwissen zu generieren, untersuchen wir Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Dynamiken in Wertschöpfungnetzen und Versorgungssystemen. Der im Aufbau befindliche Kompetenzbereich Systemwissenschaft legt dabei einen besonderen Fokus auf disruptive Innovationen sowie deren Treiber und Barrieren.
Wir erzeugen Zielwissen für nachhaltige zirkuläre bioökonomische Systeme, indem wir visionäre Systemdesigns erstellen. Dabei berücksichtigen wir neben der regionalen Skala auch Verbindungen zu überregionalen Prozessen und Strukturen.
Mithilfe der Backcasting-Methode gewinnen wir Transformationswissen, das heißt wir gestalten vom Zielwissen aus Transformationpfade und -schritte, die nötig sind, um bestehende Systeme zielgerichtet zu verändern. Wir entwickeln neue Formate zur Beteiligung von Stakeholdern und zur Steuerung der transformativen Prozesse mit Hilfe des Theory-of-Change Ansatzes.
Unser übergeordnetes Ziel ist die aktive Unterstützung von Transformationsprozessen hin zu nachhaltigen und resilienten bioökonomischen Systemen. Dies erfolgt durch die transdisziplinäre Einbindung von Praxispartnern, insbesondere aus der Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft.