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Photo: ATB

Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung in der Landwirtschaft

23. Jan. 2015: Die Senatsarbeitsgruppe „Nachhaltigkeitsbewertung“ des Senats der Bundesforschungsinstitute im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat jetzt ein Heft zum Thema Nachhaltigkeitsbewertung veröffentlicht. 

Vorgestellt werden Methoden der Ökobilanzierung und der Nachhaltigkeitsbewertung unterschiedlicher landwirtschaftlicher Anwendungsgebiete – von betrieblichen über wertschöpfungsbezogene Bewertungssysteme bis hin zur Politikfolgenabschätzung. 

Wie lässt sich Nachhaltigkeit messen? Welche Kriterien und Anforderungen sind mit welchen Methoden messbar und wie werden sie bewertet? 

„Je nach Einsatzzweck haben sich bereits verschiedene Bewertungssysteme ausdifferenziert, beispielsweise hinsichtlich der Kriterien und Indikatoren, der Methoden und Datengrundlagen. Damit können wir Nachhaltigkeitsaspekte räumlich präzisieren, Unsicherheiten berücksichtigen und verbesserte Indikatoren einsetzen“, erläutert Dr. Andreas Meyer-Aurich vom ATB. Er und Dr. Katharina Helming (ZALF) sind Sprecher der Senatsarbeitsgruppe. „Die fachlichen Aspekte der Bewertung müssen in jedem Fall in den gesellschaftlichen Diskurs über die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung eingebettet werden. Der Diskurs sollte kontinuierlich laufen und alle gesellschaftlichen Gruppen einschließen“, fordert Andreas Meyer-Aurich.

Das Themenheft „Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung in der Landwirtschaft“ kann kostenlos bezogen werden über die Geschäftsstelle des Senats der Bundesforschungsinstitute bezogen werden, Königin-Luise-Straße 19, 14195 Berlin. 

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Über den Senat:
Im Senat der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sind das Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen), das Max Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel), das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit), das Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei) sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung vertreten. 
Sechs der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, die dem BMEL thematisch zugeordnet sind, sind ebenfalls Mitglied im Senat. Diese sind das Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim, das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa und die Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie. Gäste im Senat sind das BMEL, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das Bundessortenamt, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe sowie das Deutsche BiomasseForschungsZentrum.