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Photo: ATB

Bioökonomie aus Brandenburg: Broschüre des MLUK stellt Best-Practice Beispiele vor

Lebensmittelverpackungen aus biobasierten Rohstoffen, Dämmstoffe aus Naturfasern oder Insektensnacks: Brandenburg bietet ein großes Spektrum nachhaltiger Bioökonomie mit regionaler und innovativer biobasierter Wertschöpfung. Im "Wissenschaftsjahr 2020 Bioökonomie" hat das Brandenburger Umwelt- und Klimaschutzministerium gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium des Landes die Nachhaltigkeitskriterien für bioökonomisches Wirtschaften in einer Broschüre zusammengestellt. Die 80-seitige farbige, mit Grafiken und Fotos versehene Publikation wendet sich an Fachleute und eine interessierte Öffentlichkeit und wurde mit Hilfe des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin in Zusammenarbeit mit dem ATB umgesetzt.

Vorgestellt werden zudem etwa zwei Dutzend Best-Practice-Beispiele für bioökonomische Wertschöpfung, die in einem partizipativen Prozess im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen ausgewählt wurden. Im Fokus stehen neuartige und vielversprechende Verfahren zur Koppelprodukt- und Reststoffnutzung sowie deren Potential für eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung.

Bioökonomie nutzt biogene Ressourcen wie Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere für nachhaltiges Wirtschaften unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte. Die Forschung in diesem Bereich  trägt dazu bei, neuartige, umweltverträgliche und ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen auf der Basis biologischer und nachhaltiger Rohstoffe zu entwickeln.

Brandenburgs Aktivitäten zur Bioökonomie orientieren sich am Europäischen Green Deal, der Bioökonomiestrategie der Europäischen Union sowie der Nationalen Bioökonomiestrategie der Bundesregierung. Im Land Brandenburg forschen mehr als 30 Prozent der außeruniversitären Forschungseinrichtungen und fünf der hier ansässigen Hochschulen zu Themen der Bioökonomie. 

Die 80-seitige farbige, mit Grafiken und Fotos versehene Publikation wendet sich an Fachleute und eine interessierte Öffentlichkeit und wurde mit Hilfe des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie Potsdam umgesetzt. Ziele der Broschüre sind eine bessere interdisziplinäre Vernetzung der Akteurinnen und Akteure, der Wissenstransfer in die Praxis, die Ausschöpfung der Chancen für regionale Wertschöpfung und das Entwickeln kluger Ideen vor Ort.

Eine barrierefreie Online-Version ist verfügbar unter: https://mluk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Nachhaltige-Biooekonomie.pdf
Printexemplare können beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg (MLUK) bestellt werden: bestellung@spam.mluk.brandenburg.de.

Kontakt ATB:  Dr. habil Philipp Grundmann