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Wie lässt sich bioökonomischer Wandel bewerten?

20. Sept. 2019: Ergebnisse des Projekts „Ermittlung wirtschaftlicher Kennzahlen und Indikatoren für ein Voranschreiten der Bioökonomie“ wurden am 19. September in Berlin vorgestellt. Das ATB steuerte mit dem sogenannten Substitutionsindikator einen neuen Indikator bei, der den Wandel von einer fossil-basierten zu einer biobasierten Wirtschaft darstellen soll, sowie methodische Ansätze zur Kombination wirtschaftlicher und ökologischer Kennzahlen.

Am 19. September 2019 fand in Berlin die zweite Statuskonferenz „Auf dem Weg in eine nachhaltige Bioökonomie: Bausteine für ein Monitoring“ statt. Gemeinsam mit Partnern des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des nova-Instituts stellten ATB-Wissenschaftler Dr. Philipp Grundmann und Wiebke Jander Ergebnisse des Projekts „Ermittlung wirtschaftlicher Kennzahlen und Indikatoren für ein Voranschreiten der Bioökonomie“ vor. Das ATB steuerte einen neuen Indikator bei, den sogenannten Substitutionsindikator, sowie methodische Ansätze zur Kombination wirtschaftlicher und ökologischer Kennzahlen. 

Das Projekt begann 2016 als Erstes von drei Projekten, die sich mit der Etablierung eines kontinuierlichen Bioökonomie-Monitorings auseinandersetzen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erarbeitete das Team unter Leitung des ifo-Instituts zunächst Berichtsblätter für Indikatoren, die unter anderem auch Datenlücken offenlegen, und erprobte einige Indikatoren anhand einer Pilotstudie der pflanzenölbasierten Oleochemie. Die Ergebnisse des Projekts liefern Grundlagen für ein langfristiges Monitoring der Bioökonomie.

Durch ein kontinuierliches Monitoring soll die Wissensbasis für politisches Handeln und für eine öffentliche Auseinandersetzung darüber geschaffen werden. Es sollen zugleich Potenziale sichtbar gemacht und Fehlentwicklungen aufgezeigt werden können und die öffentliche Wahrnehmung für Themen der Bioökonomie soll erhöht werden. Zum Aufbau eines Monitorings der Bioökonomie sollen auf Basis wissenschaftlicher Forschung Kriterien und Indikatoren entwickelt und Verfahren der Datenerhebung etabliert werden, um möglichst alle Dimensionen der Bioökonomie messbar zu machen.

Der unter Mitwirkung des ATB entstandene Endbericht ist online verfügbar: https://www.ifo.de/DocDL/ifo_Forschungsberichte_104_2019_Monitoring-Biooekonomie.pdf

Die vorliegende Untersuchung bezieht sich vorrangig auf wirtschaftliche Kennzahlen und Indikatoren. Dabei werden aber auch Indikatoren für den Innovationsprozess, die Verbindung mit ökologischen Kennzahlen und Daten zur Verfügbarkeit der biologischen Ressourcen berücksichtigt, um zum Gesamtbild über das Voranschreiten der Bioökonomie beizutragen.

Das Projekt wurde vom ifo Institut geleitet und in Zusammenarbeit mit dem ATB, dem nova-Institut und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI durchgeführt.

 

Kontakt ATB: Dr. Philipp Grundmann und Wiebke Jander

 
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Dienstag, 01. Oktober 2019
13:00 - 30. Sept. - 2. Okt. 2019: Workshop "Integriertes nachhaltiges Stickstoffmanagement", Brüssel
Die Europäische Kommission und die Task Force für reaktiven Stickstoff (TFRN) im Rahmen des UNECE-Übereinkommens über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung veranstalten am 30. September und 1. Oktober 2019 in Brüssel einen Workshop zum integrierten nachhaltigen Stickstoffmanagement in ...
Mittwoch, 02. Oktober 2019
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Freitag, 04. Oktober 2019
21:03 - StS Schilde zum Ortstermin beim Projekt SunBot
4. Okt. 2019: Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Dr. Carolin Schilde informierte sich bei einem Ortstermin am ATB am 2. Oktober über den Zwischenstand im EIP-Agri Projekt SunBot. Seit August 2018 arbeiten Wissenschaftler des ATB gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Praxis an einem el...

Presseinfo

Bioökonomieforschung gestärkt: ATB eröffnet neues Forschungsgebäude

22. Aug. 2019: In Anwesenheit von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch und etwa 200 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik hat das Leibniz-Institut für Agrartechnik und...

Präzises Modell für den optimalen Fruchtbehang

6. Juni 2019: Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Dr. Carolin Schilde informierte sich bei ihrem gestrigen Besuch am ATB-Forschungsstandort Marquardt über Ergebnisse des EIP-Agri Projekts...

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