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Biochemikalien aus Altholz

Altholz (Foto: ATB)

1. Aug. 2017: Mit einem Bioraffinerieverfahren wollen Wissenschaftler Chemikalien zur Herstellung von Biokunststoffen aus Altholz gewinnen. So ließe sich altes Holz, das bisher hauptsächlich zur Energiegewinnung verbrannt wird, künftig auch wiederverwerten. Verbundprojekt "Säurebasierte Hydrolyse von unbehandelten Altholzrecyclaten zur Bereitstellung von Biochemikalien" mit Beteiligung des ATB gestartet.

Mit dem heutigen Tag startet das Projekt "Säurebasierte Hydrolyse von unbehandelten Altholzrecyclaten zur Bereitstellung von Biochemikalien". HyAlt4Chem zielt auf die Nutzbarmachung von Recycling- und Altholz für Basischemikalien. Hierfür werden Verfahren erarbeitet und optimiert.

Im Teilprojekt "Direktfermentation Zuckerhydrolysate" untersucht das ATB die Fermentierbarkeit verschiedener Feedstocks am Beispiel der biotechnologischen Stoffwandlung zu Milchsäure. Je nach Zusammensetzung und Holzart unterscheiden sich die verschiedenen Feedstocks deutlich.

Hintergrund des Projektes HyAlt4Chem ist die Umsetzung der nationalen "Roadmap Bioraffinerien" für den Arbeitsschwerpunkt „Erschließung und hochwertige Nutzung neuer oder alternativer, nachhaltiger Rohstoffquellen, einschließlich der Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen in einer Bioraffinerie".

Im Projekt arbeiten Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen (ATB Potsdam, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München, Green Sugar AG, Meißen, ORmatiC GmbH, Berlin und GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH, Halle. Die Koordination hat BCM BioEconomy Cluster Management GmbH, Halle.

Die Förderung für die Projektlaufzeit von drei Jahren erfolgt aus Mitteln des BMBF über den Projektträger VDINDE Innovation +Technik GmbH im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von KMU-zentrierten, strategischen FuE-Verbünden in Netzwerken und Clustern (KMU-NetC). 

Ansprechpartner am ATB: Dr. Joachim Venus

 
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