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Koordinierendes Institut

Projekt

Titel:Vernetzung bioeffizienter physikalischer Detektions- und Prozessierungsmodule zur nachhaltigen Reinigung und Desinfektion in der Lebensmittelproduktionskette. TP 1 (PROMONA)
Beginn:01.07.2018
Ende:30.06.2021
Koordinierendes Institut:
Koordinator:Oliver Schlüter
Förderung:Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Berlin/Bonn
Förderkennzeichen:281A107016
Förderprogramm:Richtlinie über die Förderung von Innovationen zur sicheren, ressourcenschonenden und nachhaltigen Lebensmittelherstellung
Partner:FreshDetect GmbH, Pullach; Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., Greifswald; Walter Gerätebau GmbH, Sachsenheim
  
Angesiedelt im Forschungsprogramm:Qualität und Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln
Kurzbeschreibung:Mikrobielle Verunreinigungen können entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln auftreten, sind aber besonders im Bereich der innerbetrieblichen Prozesshygiene eine potentielle Gefahr aufgrund von evtl. unerkannt auftretenden Kreuzkontaminationen. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln bei der Reinigung von Verarbeitungsanlagen stellt sowohl in der Bevorratung als auch in der Entsorgung eine Herausforderung dar. Stark belastete Abwässer können zu Umweltproblemen führen. Einige Desinfektionsmittel können darüber hinaus zu Materialschäden an den Transportbändern führen, die somit eine optimierte Oberfläche zur Bildung von Biofilmen darstellen. Im Rahmen der vorgesehenen Projektarbeit soll daher die Anwendung von spektraloptischen Kontaminationserfassungsmethoden mit einer maßgeschneiderten Einflussnahme durch Nutzung der Plasmatechnologie exemplarisch für verschiedene Produktionswege im Lebensmittelbereich (frische pflanzliche und tierische Produkte) gekoppelt werden, so dass im Sinne einer nachhaltigen Produktion die Prozesstechnologien optimal für effiziente Energie- und Stoffkreisläufe ausgerichtet werden können, d.h. Realisierung einer maßgeschneiderten Hygienisierung entlang der Produktionskette "on demand".
Abstract:Microbial contaminants can occur along the entire food value chain, but are a potential danger, particularly in the area of internal process hygiene, due to possibly unrecognized cross-contamination. The use of disinfectants in the cleaning of processing plants is a challenge in both storage and disposal. Highly polluted wastewater can lead to environmental problems. Some disinfectants can also lead to material damage to the conveyor belts and thus represent an optimized surface for the formation of biofilms. Within the framework of the planned project work, the application of spectral optical contamination detection methods with a tailor made influence through the use of plasma technology will be coupled by way of example for different production routes in the food sector (fresh plant and animal products). Thus, in the sense of sustainable production, the process technologies can be optimally aligned for efficient energy and material cycles, ie the realization of tailor-made hygienisation along the production chain "on demand".
 

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