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Koordinierendes Institut

Projekt

Titel:Plasma4Food - Netzwerk für Lebensmittelhygiene
Beginn:01.10.2011
Ende:30.09.2020
Koordinierendes Institut:Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., Greifswald
Koordinator:Christian Theel
Ansprechpartner im ATB:Oliver Schlüter
Förderung:Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Berlin
Förderprogramm:ZIM
Partner:automation&software Günther Tausch GmbH, Neubrandenburg; EO Mecklenburger Ernte GmbH, Wittenburg; Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising; Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., Greifswald; neoplas GmbH, Greifswald; TIGRES Dr. Gerstenberg GmbH, Rellingen; ttz Bremerhaven, Bremerhaven; Zentrum für Lebensmitteltechnologie Mecklenburg-Vorpommern GmbH (ZLT), Neubrandenburg
  
Angesiedelt im Forschungsprogramm:Qualität und Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln
Internet:http://www.plasma4food.de/
Kurzbeschreibung:Aufgabe des Netzwerkes Plasma4Food ist die gemeinsame Entwicklung, Fertigung und Vermarktung
von plasmabasierten Systemen zur effizienten und schonenden Entkeimung von Lebensmitteln und deren Verpackungen sowie zur Steigerung der Hygiene von Produktionsanlagen. Die Systeme sollen direkt in den Produktionsprozess des Anwenders integrierbar, praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sein. Kontaminationen mit Mikroorganismen sind ein essentielles Problem in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie. Pathogene Mikroorganismen wie Escherichia coli (z.B. EHEC), Salmonellen, Listerien, Schimmelpilze und die Verbreitung multiresistenter Stämme stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für den Verbraucher dar. Ein Beispiel hierfür ist die massive EHEC-Epidemie im Jahr 2011 mit bundesweit über 3800 Erkrankungen und 53 Todesfällen, verursacht durch kontaminierte Bockshornkleesamen [BfR 2011]. Der Einsatz innovativer Plasmatechnologie kann eine effiziente Entkeimung und Funktionalisierung von biologischen und technischen Oberflächen und damit eine Erhöhung der mikrobiologischen Sicherheit ermöglichen.
Abstract:The tasks of the Plasma4Food network are the collective development, manufacturing and marketing of plasma-based systems for the efficient and gentle disinfection of foodstuffs and their packaging and for an increase of hygienic conditions of surfaces in the production process. The systems should be directly integrable into the production processes of the user, practical, and economically sustainable. Contaminations by pathogen microorganisms are an essential problem in various fields of the food industry. Most of these microorganisms such as Escherichia coli (e.g. EHEC), Salmonella, Listeria, molds and the spread of multi-resistant strains represent a substantial risk for the health of the customer. An example for this is the massive outbreak of EHEC in 2011 with more than 3800 cases and 53 deaths caused by contaminated seeds of fenugreek [BfR 2011].
The deployment of innovative plasma technology may offer an effective decontamination and functionalization of biological and technical surfaces and therefore, an increase of microbiological safety.
 

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