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Koordinierendes Institut

Präzisionspflanzenschutz

Präzisionspflanzenschutz (Foto: ATB)

Kontakt: Karl-Heinz DammerMichael Schirrmann, Michael Pflanz

Das Ziel für die Spritzflüssigkeit beim präzisen Pflanzenschutz ist nicht die Fläche („pro Hektar“), worauf sich die auf dem Beipackzettel eines Pflanzenschutzmittels ausgewiesene Aufwandmengenangabe bezieht, sondern das Unkraut bzw. die Kulturpflanzen, die von der Spritzbrühe benetzt werden müssen. Schaderreger und Unkräuter treten nesterweise im Kulturpflanzenbestand auf. In den Forschungsarbeiten wird daher die Spritzmenge während der Überfahrt lokal an die mit den Sensoren erfassten Schaderreger und Kulturpflanzenparameter angepasst. Im Vergleich zu einer herkömmlichen flächeneinheitlichen Applikation wird dadurch der Pflanzenschutzmitteleinsatz reduziert.

Aktuelle Forschungsfragen

  • Wie kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch einen auf die Zielfläche bezogenen Pflanzenschutz reduziert werden?
  • Mit welcher Sensortechnik können Pflanzenkrankheiten und Konkurrenten während der Überfahrt automatisiert erkannt werden?
  • Mit welchen sensorgestützten Techniken lässt sich die Spritzmenge an die sich lokal ändernden Parameter der Kulturpflanzen und Schaderreger während der Applikation anpassen und welche Einsparungen des Pflanzenschutzmitteleinsatzes sind möglich?
  • Wie kann mit dem neuen optoelektronischen Vertikalsensor der Pflanzenzustand (durch Krankheiten und Trockenstress abgestorbene Blätter) im Bestandesinneren erfasst werden?
  • Mit welchen sensorbasierten Monitoringstrategien lassen sich invasive Arten identifizieren und z.B. die für Pollenallergiker gefährliche Beifußblättrige Ambrosie erfassen?

Aktuelle Forschungsarbeiten

  • Präzise Applikation von Pflanzenschutzmitteln
  • Multi- und hyperspektrale Bildverarbeitung zur Erfassung von Pflanzenmerkmalen
  • Bildanalyse zur Typisierung von Pflanzen
  • Optoelektronische Sensoren zur Erfassung von Bestandsparametern (Biomasse, Blattfläche)
  • Projekt FungiDetect: Sensorgestützte online Detektion von Krankheiten im Getreide 
 

Termine im Programm

Sept 04, 2019: FRUTIC Symposium 2019

The FRUTIC Symposium 2019: Innovations in Pre- and Postharvest Supply Chain of Fresh Produce will...

Sept 17-20, 2019: Trainingschool on measuring and modelling gaseous emissions from livestock systems, Potsdam

The interdisciplinary training school provides hands-on training in measuring and modelling on...

30. Sept. - 2. Okt. 2019: Workshop "Integriertes nachhaltiges Stickstoffmanagement"

Die Europäische Kommission und die Task Force für reaktiven Stickstoff (TFRN) im Rahmen des...

Programm aktuell

Gebündelte Kompetenz in der Region

10. Mai 2019: Im Interview des Clusters Optik und Photonik Berlin-Brandenburg beschreibt...

Transatlantic exchange

Feb 5, 2019: Experts from Washington State, USA, and from German institutions met at ATB to discuss...

Presseinfo

Präzises Modell für den optimalen Fruchtbehang

6. Juni 2019: Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Dr. Carolin Schilde informierte sich bei ihrem gestrigen Besuch am ATB-Forschungsstandort Marquardt über Ergebnisse des EIP-Agri Projekts...

Projekt SunBot: Autonome Pflegehelfer für das Beerenobst

14. Aug. 2018: Ein autonom fahrender, mit Energie aus Photovoltaik gespeister Traktor soll künftig in Strauchbeerenanlagen gezielt die Pflege des Unterwuchses übernehmen und damit helfen, Ertrag und...

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. · Max-Eyth-Allee 100 · 14469 Potsdam · Deutschland · Tel. +49 (0)331 5699 0 · E-mail atb@atb-potsdam.de