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Koordinierendes Institut

Projekt

Titel:Was macht eine Bodenlandschaft robust? Landschaftssensitivität gegenüber Landnutzungsänderungen am Beispiel eines südalpinen Tales (Tessin, Schweiz) - SoilScape
Beginn:01.10.2018
Ende:30.09.2021
Koordinierendes Institut:Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), Potsdam
Koordinator:Sebastian Vogel
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn
Förderprogramm:NaWaRo
Partner:Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Schweiz
  
Angesiedelt im Forschungsprogramm:Präzisionslandwirtschaft in Pflanzenbau und Tierhaltung
Kurzbeschreibung:Durch Landwirtschaft ausgelöste Landnutzungsänderungen stellen den ökologisch bedeutendsten und flächenmäßig größten anthropogenen Eingriff in natürliche Bodenlandschaften dar. Dabei gelten alpine Landschaften als besonders störungsanfällig, was mit den extremen klimatischen und topographischen Bedingungen sowie der intensiven geomorphologischen Aktivität zusammenhängt. Innerhalb des Projektes "SoilScape" soll die Sensitivität einer südalpinen Bodenlandschaft im Tessin (Schweiz) auf eine Reihe von Landnutzungsänderungen beurteilt werden. Diese Landnutzungsänderungen werden durch sechs verschiedene Landnutzungs-Topographie-Einheiten repräsentiert, die sich hinsichtlich der Ausprägung folgender Eigenschaften unterscheiden: (i) Art der Landnutzung (Weide; Wiese; Acker; Wald); (ii) Status der Landnutzung (aktiv; aufgegeben/extensiviert) und (iii) Topographie (terrassiert; natürlicher Hang).
In einem ersten Schritt werden die Auswirkungen der unterschiedlichen Landnutzungsänderungen auf bestimmte, als Sensitivitätsindikatoren ausgewiesene, bodenphysikalische und -chemische Parameter untersucht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, ob es durch nutzungsbedingte Veränderungen dieser Sensitivitätsindikatoren zu einem signifikanten Anstieg der Bodenerosion gekommen ist. Da Bodenerosion in Gebirgslandschaften der Hauptauslöser für Bodendegradation ist, kann somit letztlich die Sensitivität der südalpinen Bodenlandschaft auf die jeweiligen Landnutzungsänderungen abgeleitet werden.
Abstract:Land use changes induced by agriculture constitute the ecologically most intense and, in terms of surface area affected, largest anthropogenic impact into natural soil landscapes. Alpine soil landscapes can be considered as particularly sensitive to land use changes because their effects tend to be enhanced by often extreme climatic and topographic conditions as well as intense geomorphological activity. Within the scope of the project "SoilScape" the sensitivity of a southern Alpine soil landscape in Ticino (Switzerland) to a set of different land use changes will be assessed. These land use changes are represented in six different land use-topography units that can be differentiated regarding: (i) the type of land use (pasture; meadow; agriculture; forest), (ii) the status of land use (active; abandoned/extensified), and (iii) the topography (artificial terraces; natural slope).
Firstly, we will analyze the effects of the different land use changes on particular soil physical and chemical properties that serve as indicators for the sensitivity of the soil landscape. Secondly, we determine if the observed changes in the indicator properties resulted in a significant increase of soil erosion. As soil erosion is the main contributor to soil degradation in mountainous regions, finally, the sensitivity of the southern Alpine soil landscape to these land use changes can be deduced.
 

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