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Koordinierendes Institut

Energiepflanzen für Biogas

Durchwachsene Silphie (Foto: FNR)
Durchwachsene Silphie (Foto: FNR)

Im Rahmen mehrjähriger, von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderter Vorhaben wird die Eignung standortangepasster Fruchtfolgen beim Anbau von einjährigen Energie-pflanzen untersucht. Dabei ließ sich die Biogasproduktion und die Qualität des gesamten Prozesses durch neue Erkenntnisse über geeignete Pflanzen-arten, Fruchtfolgen sowie optimale Konservierung und Lagerung verbessern. Weiterhin ergeben sich mit dem vielfältigen Anbau von unterschiedlich verwertbaren Gütern eine Risikostreuung und eine Einkommensstabilisierung.

Energiepflanzen bilden den Rohstoff, durch den der fluktuierende Energiebedarf stabilisiert werden kann. Darüber hinaus tragen Energiepflanzen auch zur Senkung der Vermeidungskosten für Treibhausgase bei. Damit beim Betrieb von Anlagen zur Bioenergiegewinnung nur geringe Mengen an Futter- oder Lebensmitteln eingesetzt werden, sollten die Mais- oder Getreideanteile so gering wie möglich gehalten werden. Das neue EEG steuert dies indirekt für Anlagenneubauten, indem es den relativen Maisanteil an den Einsatzstoffen für die Biomethanisierung begrenzt. Dadurch müssen die restlichen Einsatzstoffe eine gewisse Transportwürdigkeit aufweisen oder vor Ort angebaut werden.

Kontakt: Dr. Monika Heiermann  

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