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Iranisches DoktorandInnentreffen in der BLE

v.l.n.r.: Dr. Ali Jalali (ATB), Dr. Torsten Meiners (JKI), Thomas Zeng (DBFZ), Fatemeh Izadpanah, Hossein Beidaghy Dizaji, Dr. Mohanna Mollavali, Armin Arrekhi, Dr. Christine Hbirkou (BLE), Silvia Dietz (BMEL), Sunilda Terre-Fornies (BLE), Mohammad Naser Reyhani (ATB), Ali Karimi. (Quelle: BLE)

27. Feb. 2019: Unter den acht iranischen Doktoranden und Wissenschaftlern, die eingeladen waren, ihre Arbeiten an deutschen Forschungsinstituten in der Bundesanstalt für Lebensmittel und Ernährung (BLE) in Bonn vorzustellen, sind auch zwei ATB-Mitarbeiter. 

Im Doktorandenprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Islamischen Republik Iran wird an Themen geforscht, die im Iran von besonderer Bedeutung sind, beispielsweise Maßnahmen zur besseren Wassernutzung oder zur nachhaltigen Produktion lokaler Futtermittel. Alle Doktoranden befassen sich mit Themen, die im Iran eine bedeutende Rolle für die Agrar-, Ernährungs-, Forst- oder Fischereiwirtschaft spielen.

Naser Reyhani erforscht am ATB, wie sich durch effektive Wasserbewirtschaftung die Böden rund um den weitestgehend ausgetrockneten Zayandeh-Fluss langfristig nutzen lassen. "Wasser ist eines der wichtigsten Themen im Iran und kann daher der Startpunkt für viele weitere Veränderungen sein", betont er. "Durch den Austausch und die Kooperation mit verschiedenen Forschungseinrichtungen habe ich die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven zu erhalten. Das erweitert meinen wissenschaftlichen und persönlichen Horizont enorm".

Das Thema von Dr. Ali Jalali, der derzeit als Gastwissenschaftler im Forschungsprogramm "Qualität und Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln" am ATB forscht, ist die mathematische Modellierung von Prozessen für den Bereich der Verpackung und Lagerung von Frischeprodukten. 

Hintergrund: Das Doktorandenprogramm ist ein Instrument des BMEL im Rahmen des Bilateralen Wissenschaftleraustauschs, um die Zusammenarbeit deutscher wissenschaftlicher Einrichtungen des Agrar-, Ernährungs-, Forstwirtschafts- und Fischereibereichs sowie des ernährungs- und gesundheitsbezogenen Verbraucherschutzsektors mit ausländischen Forschungsinstituten zu fördern. Ziel ist eine möglichst langjährige, für beide kooperierenden Länder wertvolle Zusammenarbeit. Dabei werden besonders Nachwuchswissenschaftler und –wissenschaftlerinnen unterstützt. Um einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der globalen Ernährungssicherung entlang der gesamten Wertschöpfungsjette zu leisten, fördert das BMEL diverse Projekte im Bereich Welternährung, die von der BLE als Projektträgerin betreut werden.

mehr (Meldung der BLE)

 
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