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Koordinierendes Institut

Pilotanlage Milchsäure

Pilotanlage zur Herstellung von Milchsäure am ATB

Kontakt: Dr. Joachim Venus
Bioverfahrenstechnik

Die Pilotanlage zur biotechnologischen Herstellung von Milchsäure ist konzipiert als industrielle Demonstrationsanlage mit begrenzter Produktionsleistung. 
Sie dient dazu, überführungsreife Ergebnisse auf dem Gebiet der Biokonversion landwirtschaftlich erzeugter Rohstoffe schneller in die Praxis umzusetzen. Hauptprodukt ist Milchsäure, die in einer jährlichen Menge von 10 t hergestellt werden kann. Möglichkeiten der alternativen Nutzung landwirtschaftlicher Produkte werden praxisnah untersucht und für die technische Anwendung in Großanlagen insbesondere auch im ländlichen Raum vorbereitet. 

Aufgaben: 

  • Bereitstellung von Produktmustern für Applikationsuntersuchungen in Industrie und Landwirtschaft,
  • Erbringung des Nachweises für die Durchführbarkeit der technischen Erzeugung von Biokonversionsprodukten in den jeweils erforderlichen Reinheitsgraden (Referenzanlage), 
  • Erfassung von Daten für die Maßstabsübertragung bis zur Großanlage,
  • praktische Bestätigung von Modelllösungen für die Integration in nachhaltige Gesamtkonzepte zur stofflichen und energetischen Nutzung von landwirtschaftlichen Rohstoffen. 

Siehe auch: Forschungsprogramm "Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse"

Projekt: Polymerisierbare Milchsäure aus alternativen Zuckern

Laufzeit: 01.06.2017 - 30.11.2019

Im Rahmen des Projekts soll von den Partnern die komplette Wertschöpfungskette vom pflanzlichen Reststoff bis zum Endprodukt entwickelt werden, angefangen von der Umsetzung des kompletten Bioprozesses für die Milchsäurefermentation auf Basis von Lignocellulose (Anwendung eines neuen Aufschlußverfahrens), über Synthese von Oligomilchsäure-Diolblöcken und deren Reaktivextrusion zu Multiblock-PLA-Varianten oder Entwicklung von PLLA/PDLA Stereokomplexen mit für späteren Anwendungen geeigneten thermo-chemischen Eigenschaften weiter zu deren Anwendung in der Compoundierung und zur Verarbeitung zu Formteilen in Spritzguss und Folien bis zur Anwendung durch den Endnutzer. Das Projekt führt zu verbesserter Ressourceneffizienz durch Nutzung von lignocellulosehaltigen Reststoffen (Stroh), Schließung von kompletten Kreisläufen sowie die Integration in bestehende Infrastruktur (Agrar, Chemie/Kunststoffe).

Kontakt: Joachim Venus

Das Projekt wird gefördert durch: 

 

Termine

24.-25. Okt. 2019: Minimal Processing in der Nacherntekette pflanzlicher Produkte, ATB

Lebensmitteltechnologen treffen sich zu diesem GDL–Symposium am ATB, um...

4. Nov. 2019: Stammtisch "Präziser Pflanzenschutz mit digitalen Technologien - Wann lohnt sich was?", Bad Belzig

Der Regionale Stammtisch - Wissenschaft trifft Praxis bietet Landwirten die...

19. Nov. 2019: Podiumsdiskussion "Digitale Daten in der Landwirtschaft: Wege aus dem Datendickicht?", ATB Potsdam

Im Austausch von Landwirtschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft will die...

Presseinfo

Bioökonomieforschung gestärkt: ATB eröffnet neues Forschungsgebäude

22. Aug. 2019: In Anwesenheit von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr....

Präzises Modell für den optimalen Fruchtbehang

6. Juni 2019: Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Dr. Carolin...

ATB 2016

Per Klick im aktuellen Forschungsbericht 2016 blättern...

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