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Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

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E-Mail atb@atb-potsdam.de

Koordinierendes Institut

Forschungsprojekte

Hier finden Sie die Beschreibung einiger großer Forschungsprojekte, die vom ATB koordiniert werden. 
Die Forschungsarbeit in den Projekten wird durch wettbewerblich eingeworbene Drittmittel aus verschiedenen Forschungsförderprogrammen ermöglicht.

Weitere Projekte finden Sie auf den Seiten der Forschungsprogramme


OptiBarn hat zum Ziel, regionale, nachhaltige Anpassungsstrategien an den Klimawandel für die Milchviehhaltung zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt auf einer optimierten Klimatisierung freibelüfteter Ställe, die in besonderem Maße vom Klimawandel betroffen sind, weil sich Extreme und Variabilitäten im Außenklima direkt in ihrem Innenklima widerspiegeln. OptiBarn entwickelt hierfür innovative Lösungen unter Praxisbedingungen. Das transnationale Projekt "Optibarn - Optimierte tierspezifische Stallklimatisierung bei steigenden Temperaturen und erhöhter Klimavariabilität" wird im Rahmen der FACCE ERA-NET+ Initiative „Climate Smart Agriculture“ aus Mitteln des BMBF und BMEL gefördert und durch den Projektträger BLE unterstützt.
Ansprechpartner: Dr. Sabrina Hempel


Biokohle kann einen wichtigen Beitrag zur längerfristigen Festlegung von CO2 im Boden und somit einer Reduzierung von Treibhausgasen in der Atmosphäre leisten. Gleichzeitig wird erwartet, dass ihre Anwesenheit im Boden zu Ertragssteigerungen und Ertragsstabilisierung führt. Der Forschungsverbund untersucht Umwelteinflüsse und ökonomische Aspekte der Biokohlenutzung in der gemäßigten Zone und den Tropen, beispielhaft an Standorten in Brandenburg und Selangor (Malaysia).
Das Projekt wird durch die Leibniz-Gemeinschaft aus Mitteln des „Paktes für Forschung und Innovation“ gefördert.
Ansprechpartner: Dr. Andreas Meyer-Aurich


LandPaKT analysiert systematisch die Treibhausgas-Vermeidungspotentiale 
und -kosten in der Landwirtschaft auf Verfahrens- und betrieblicher Ebene. Die  Leibniz Graduate School Landwirtschaftliche Verfahren: Potentiale und Kosten für die Treibhausgasminderung (LandPaKT) wird von der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Paktes für Innovation und Forschung für drei Jahre gefördert. Im Rahmen von LandPaKT bündeln das Leibniz Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB) und das Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften innerhalb der neuen Lebenswissenschaftlichen Fakultät der HU (vormals: Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät) ihre fachlichen Kompetenzen und bieten NachwuchswissenschaftlerInnen ein strukturiertes, interdisziplinäres Umfeld für die Promotion. 
Kontakt: Anja Hansen


COOL zielt auf die Entwicklung eines Planungs-Tools für die Lagergestaltung und den sensorgestützten Betrieb auf Basis der Messung der Luftströmung am Produkt, zur Minimierung des Energieverbrauches und der Produktverluste. Aus Strömungsmessungen und -modellierung von Kisten und Lagerräumen wird eine Anwendersoftware entwickelt sowohl für die Einrichtung neuer als auch für die energetische und produktqualitätsbezogene Optimierung schon in Betrieb genommener Räume. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz sind Energieeinsparungen von mehr als 20% von derzeit ca. 80 kWh je Tonne Produkt und Lagersaison zu erzielen. 
COOL wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über seinen Projektträger AiF im Rahmen des Programms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ gefördert.
Kontakt: Dr. Ulrike Präger


Das Projekt "N-Umsatz" zielt auf die Entwicklung und Optimierung von verfahrenstechnischen und mikrobiologischen Lösungen zur Vermeidung von Ammoniak-Hemmungen bei der Biogasgewinnung aus stickstoffreichen nachwachsenden Rohstoffen und landwirtschaftlichen Reststoffen. Im Fokus steht die Systemmikrobiologie. Die Nachwuchsgruppe zur stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) mit Mitteln des BMELV gefördert.
Kontakt: Dr. Niclas Krakat


kürzlich abgeschlossene Projekte ...

Das Projekt (Anaerobic Pathways to Renewable Energies and Carbon Sinks) zielt auf die Entwicklung eines Gesamtverfahrens, in dem Methoden der CO2-neutralen Energiegewinnung und eine intelligente und umweltverträgliche Verwertung anfallender Reststoffe in einem Verfahren kombiniert werden. Kombiniert wird die effiziente und nachhaltige Produktion von Biomethan als hochwertigem Energieträger und Biokohle als Bodenverbesserungsmittel aus biogenen Reststoffen. 
APECS wurde im Rahmen des Förderprogramms „BioEnergie 2021“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ende 2014 wurde das Projekt nach 5,5 Jahren Laufzeit erfolgreich beendet.

Ansprechpartner: Dr. Jan Mumme 

Video: Herstellung von Biokohle als Bodenverbesserungsmittel aus biogenen Reststoffen


AgroHyd zielt auf eine Verbesserung der existierenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethodik für den Wasserbedarf in der landwirtschaftlichen Produktion. Genaue Untersuchungen der agrartechnischen Maßnahmen und ihrer Wechselwirkungen sollen ein besseres Verständnis der Wassereffizienz ermöglichen. 
Das Projekt AgroHyd wurde im Rahmen des "Paktes für Forschung und Innovation" der Leibniz-Gemeinschaft gefördert und 2014 abgeschlossen.
Ansprechpartner: Dr. Katrin Drastig


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