Schrift   | 

Adresse:

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Tel. +49 (0)331 5699-0

E-Mail atb@atb-potsdam.de

Koordinierendes Institut

Projekt

Titel:Abbauwege pflanzlicher Biomasse in Biogasreaktoren - Etablierung der Stabile-Isotopen-Markierung zur kultivierungsunabhängigen Ermittlung der vorrangig am Abbauprozess beteiligten Mikroorganismen (Biogas-SIP). Teilvorhaben 1
Beginn:01.08.2011
Ende:30.11.2013
Koordinierendes Institut:Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB), Potsdam
Koordinator:Michael Klocke
Förderung:Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) / Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BMELV), Bonn, Berlin
Förderkennzeichen:22006511
Förderprogramm:Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Partner:Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF), Müncheberg; Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Golm; Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
  
Angesiedelt im Forschungsprogramm:Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse
Kurzbeschreibung:In Biogasreaktoren wird pflanzliche Biomasse durch eine artenreiche und dynamische Gemeinschaft der unterschiedlichsten Mikroorganismen abgebaut. Dabei erfolgt der primäre Aufschluss der Biomasse und die Vergärung der Inhaltsstoffe durch Bakterien, die Methanbildung aus den Endprodukten der bakteriellen Gärung dagegen durch Archaeen. Welche Mikroorganismen genau an der Entstehung von Biogas beteiligt sind, ist jedoch in weiten Teilen unbekannt. Da Kultivierungsversuche immer zu einer Diskriminierung wesentlicher Anteile der mikrobiellen Gemeinschaft führen, sollen in diesem Forschungsvorhaben erstmals die cellulolytisch aktiven Mikroorganismen in situ identifiziert werden. Hierzu soll die Technik der Stabile-Isotopen-Markierung (SIP) genutzt werden. SIP ermöglicht als einziges Verfahren die artgenaue Identifizierung der vorrangigen Nutzer des in den Pflanzen gespeicherten Kohlenstoffs. Hierfür wird Mais erzeugt, in welchem das natürlich vorkommende, nicht radioaktive Kohlenstoff-Isotop 13C durch Begasung mit 13CO2 angereichert wird. Dieses Pflanzenmaterial soll dann in miniaturisierten Gärtests fermentiert werden. Mikroorganismen, welche primär am Aufschluss und an der Umsetzung der Biomasse beteiligt sind, verwenden die markierten Kohlenstoffverbindungen aus dem Pflanzensubstrat auch zur Synthese von DNA. Die Isolierung und molekulare Analyse der mikrobiellen DNA ermöglicht dann eine genaue Identifizierung der beteiligten Mikroorganismen. In diesem Vorhaben soll die SIP als neuartiges Verfahren zur Charakterisierung der Biogas-Mikrobiologie etabliert werden. Mittels SIP soll eine Inventarisierung der primären Vergärer der Biogasfermentation erfolgen. Zudem soll der Einfluss von verschiedenen Prozessparametern wie Temperatur und Art des Cosubstrates auf die mikrobielle Gemeinschaft untersucht werden.
 

Termine

24.-25. Okt. 2019: Minimal Processing in der Nacherntekette pflanzlicher Produkte, ATB

Lebensmitteltechnologen treffen sich zu diesem GDL–Symposium am ATB, um...

4. Nov. 2019: Stammtisch "Präziser Pflanzenschutz mit digitalen Technologien - Wann lohnt sich was?", Bad Belzig

Der Regionale Stammtisch - Wissenschaft trifft Praxis bietet Landwirten die...

19. Nov. 2019: Podiumsdiskussion "Digitale Daten in der Landwirtschaft: Wege aus dem Datendickicht?", ATB Potsdam

Im Austausch von Landwirtschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft will die...

Ansprechpartner finden

Aktuell

Prof. Dr.-Ing. Cornelia Weltzien ausgezeichnet

15. Okt. 2019: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ehrte die ATB-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Cornelia Weltzien mit der renommierten...

Now online: Webinar 'Choosing the right biomass feedstock strategy'

Oct 7, 2019: The webinar aimed to explore biomass feedstock strategies - drawing from the long-standing experience of three experts in the field....

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. · Max-Eyth-Allee 100 · 14469 Potsdam · Deutschland · Tel. +49 (0)331 5699 0 · E-mail atb@atb-potsdam.de