Portrait

 

Aufgaben und Ziele

Luftaufnahme des ATB GeländesAufgabe des ATB ist es, verfahrenstechnische Grundlagen für eine nachhaltige Landbewirtschaftung zu schaffen und innovative technische Lösungen für die Industrie bereitzustellen. 
Das ATB entwickelt in diesem Zusammenhang wissenschaftlich begründete Verfahren und technische Lösungen.
Die Forschungsarbeit ist in vier Forschungsprogrammen organisiert.
Durch die Verbindung von natur- und ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnissen, speziell auch im Bereich neuer Technologien wie der Biotechnologie und der Informationstechnik, mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlichem Wissen soll sichergestellt werden, dass die neu entwickelten Verfahren und technischen Lösungen für die Hersteller und Anwender profitabel sind und gleichzeitig den Belangen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Besondere Berücksichtigung finden bei der Ausrichtung der Forschungsarbeiten des ATB die Rahmenbedingungen in den neuen Bundesländern sowie die mögliche Übertragbarkeit von Ergebnissen auf die Länder Mittel- und Osteuropas. 
Nutzer der Forschungsergebnisse sind neben der wissenschaftlichen Öffentlichkeit die Landwirtschaft und der Gartenbau, die ihnen vor- und nachgelagerten Bereiche, hier speziell die Hersteller von Landmaschinen und technischen Anlagen, der Handel, sowie politische Entscheidungsträger und die Administration.
 

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Perspektiven und Visionen

Die deutsche Landwirtschaft braucht Innovationen, um im globalen Maßstab wettbewerbsfähig zu bleiben. Ihre Produktionsweise muss kostensparend, sicher, umweltfreundlich und ressourcenschonend sein. Diesen Erwartungen sieht sich das ATB verpflichtet. Verbraucherschutz, Tierschutz und gute fachliche Praxis stehen im Mittelpunkt der Forschung.
Das ATB entwickelt in erster Linie Verfahren und technische Lösungen für eine nachhaltige Hochleistungslandwirtschaft: In wenigen Jahren ist weltweit die Versorgung von acht Milliarden Menschen zu sichern. Zunehmend sind nachwachsende Rohstoffe bereitzustellen. Die Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Nutzflächen, von Wasser und anderen Ressourcen nimmt jedoch ab.
Trotzdem wird der ökologische Landbau nicht vergessen. Auch er benötigt moderne, nachhaltige und ökonomische Verfahren, die dem Umwelt- und Ressourcenschutz dienen. Es gilt, zum Teil völlig neue Technik zu entwickeln.
Diesen Herausforderungen stellt sich das ATB. Die Entwicklungen „Made in Bornim“ tragen in Kooperation mit den Partnern zu ganzheitlichen Lösungen für  aktuelle Probleme bei. Die Europäisierung der agrartechnischen Forschung wird das ATB weiter mitgestalten. Fundament dieser zukunftssichernden Arbeitsweise des Instituts sind die Kompetenzen der Mitarbeiter. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind Grundlage des wissenschaftlichen Dialogs, sind die Basis für Projekte auf internationalem Niveau. Die zunehmende Vernetzung der Forschungsstrukturen fördert die Forschung im gesamteuropäischen Kontext. 
Der intensive wissenschaftliche Dialog und die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit waren immer das herausragende Merkmal der Forschung in Bornim. Dieser Geist des Hauses und die Leistungen in der Vergangenheit waren Grundlage für die Empfehlung des Wissenschaftsrates zur Neugründung vor nunmehr zehn Jahren.
Das ATB hat viel erreicht – und noch mehr vor. Um die genannten Ziele zu verwirklichen, um die europäische Forschung mitzubestimmen, wird das ATB seine Kompetenzfelder bei der verfahrenstechnischen Umsetzung zukunftsweisender Technologien verstärken: Die Informations- und die Sensortechnik, die Gentechnik, neue Materialien oder neue Energien sind nur einige der zu nennenden Wissensgebiete. Bereits die gegenwärtige Entwicklung lässt erkennen, dass die Zukunft der Agrartechnik eng mit High-Tech-Verfahren verbunden sein wird. Wir entwickeln diese Zukunft - im Interesse der Menschen, der Umwelt und zukünftiger Generationen.


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Arbeitsweise 


Das ATB arbeitet nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis



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