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Die deutsche Landwirtschaft braucht Innovationen, um im globalen Maßstab
wettbewerbsfähig zu bleiben. Ihre Produktionsweise muss kostensparend, sicher,
umweltfreundlich und ressourcenschonend sein. Diesen Erwartungen sieht sich das
ATB verpflichtet. Verbraucherschutz, Tierschutz und gute fachliche Praxis stehen
im Mittelpunkt der Forschung.
Das ATB entwickelt in erster Linie Verfahren und technische Lösungen für eine
nachhaltige Hochleistungslandwirtschaft: In wenigen Jahren ist weltweit die
Versorgung von acht Milliarden Menschen zu sichern. Zunehmend sind nachwachsende
Rohstoffe bereitzustellen. Die Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen
Nutzflächen, von Wasser und anderen Ressourcen nimmt jedoch ab.
Trotzdem wird der ökologische Landbau nicht vergessen. Auch er benötigt moderne,
nachhaltige und ökonomische Verfahren, die dem Umwelt- und Ressourcenschutz
dienen. Es gilt, zum Teil völlig neue Technik zu entwickeln.
Diesen Herausforderungen stellt sich das ATB. Die Entwicklungen „Made in Bornim“ tragen in Kooperation mit den Partnern zu
ganzheitlichen Lösungen für aktuelle Probleme bei. Die Europäisierung der
agrartechnischen Forschung wird das ATB weiter mitgestalten. Fundament dieser
zukunftssichernden Arbeitsweise des Instituts sind die Kompetenzen der
Mitarbeiter. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind Grundlage des
wissenschaftlichen Dialogs, sind die Basis für Projekte auf internationalem
Niveau. Die zunehmende Vernetzung der Forschungsstrukturen fördert die Forschung
im gesamteuropäischen Kontext.
Der intensive wissenschaftliche Dialog und die kritische Auseinandersetzung mit
der eigenen Arbeit waren immer das herausragende Merkmal der Forschung in Bornim.
Dieser Geist des Hauses und die Leistungen in der Vergangenheit waren Grundlage
für die Empfehlung des Wissenschaftsrates zur Neugründung vor nunmehr zehn
Jahren.
Das ATB hat viel erreicht – und noch mehr vor. Um die genannten Ziele zu
verwirklichen, um die europäische Forschung mitzubestimmen, wird das ATB seine
Kompetenzfelder bei der verfahrenstechnischen Umsetzung zukunftsweisender
Technologien verstärken: Die Informations- und die Sensortechnik, die
Gentechnik, neue Materialien oder neue Energien sind nur einige der zu nennenden
Wissensgebiete. Bereits die gegenwärtige Entwicklung lässt erkennen, dass die
Zukunft der Agrartechnik eng mit High-Tech-Verfahren verbunden sein wird. Wir
entwickeln diese Zukunft - im Interesse der Menschen, der Umwelt und
zukünftiger Generationen.
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