Die Domäne Bornim

(vor 1927)

 


1927

1920


1917


1903

1887


1886


1881

1873

1845

1844






1833


1830



1818



1756


1710


1673



1664

1927:
Das Gut Bornim wird am 1. Juli an die Landwirtschaftliche Hochschule Berlin verpachtet. Das Institut für Betriebslehre und Arbeitswirtschaft übernimmt das Gut Bornim als Versuchsgut für Landarbeit; Direktor wird Prof. L. W. Ries.

1920:
Der große Schafstall des ‚Vorwerks’ brennt ab. Auf den Fundamenten wird eine Scheune errichtet.

1917-1927:
Amtsrat Zimmermann ist letzter Krongutpächter. Im April fällt das Gut durch den Hohenzollern-Vergleichsvertrag an den preußischen Staat.

1903:
Die frisch renovierte Quadratscheune von Persius fällt einem Brand zum Opfer. An die Stelle der Quadratscheune werden zwei noch heute vorhandene Scheunen errichtet.

1887-1917:
Amtsrat Alfred d´Alton-Rauch ist Verwalter und alleiniger Pächter des nunmehrigen Krongutes Bornim.

1886:
Das zwischenzeitlich verkaufte Gut Bornim wird von dem späteren Kaiser Friedrich III. für 380.000 Mark zurückgekauft und zur Versorgung der königlichen Familie bestimmt (‚Kronfideikommiß des Königlich Preußisch-Brandenburgischen Hauses’). Wegen der Krankheit des Kronprinzen Wilhelm wird das Gut jedoch erneut verpachtet.

1881-87:
Die Pacht wird zwischen den Oberamtmännern Schmidt und Beußel aufgeteilt.

1873:
Das Gut Bornim umfasst 550 ha.

1845-81:
Über zwei Generationen hinweg ist die Familie Meißner Pächter von Bornim.

1844:
Das Gutshaus wird von dem Dorf Bornim in die Nähe des ‚Vorwerks’ verlegt. Friedrich Ludwig Persius errichtet das neue Gutshaus am Standort des heutigen ATB im Stil einer italienischen Villa mit Turm und Pergola sowie weitere Wirtschaftsgebäude. Für 30.000 Taler werden weitere Äcker hinzugekauft, so dass das Gutshaus den Mittelpunkt der Domäne bildet. Die Wirtschaftsfläche beträgt nun 525 ha. Beispielhaft werden die Vorschläge von Albrecht Daniel Thaer zur ‚rationellen Landwirtschaft’ umgesetzt: Die Äcker werden je nach Bodengüte unterschiedlich genutzt; Laubholzhecken schützen die Äcker vor Erosion und Sandverwehungen. Die Verbindungswege werden als Laub- und Obstbaumalleen angelegt. In Bornim wird auf Anregung Friedrich Willhelms IV. die Seidenraupenzucht eingeführt.

1833-1843:
Peter Josef Lenné entwirft auf Wunsch Friedrich Willhelms IV. einen ‚Plan zur Verschönerung der Insel Potsdam’, welcher auch die Bornimer Feldflur einschließt.

1833:
Das Gut Bornim umfasst 350 ha.

um 1830:
Auf einem Hügel in der Nähe des Fahrländer Sees (etwa Max-Eyth-Allee 5-6) wird ein ‚Vorwerk’ mit Schafställen und einem Schäfer-Wohnhaus errichtet.

1818-1845:
Neuer alleiniger Pächter ist Oberamtmann Hart.

1818:
Die Generalpacht wird aufgehoben.

1756-1760:
Friedrich der Große lässt das zwischenzeitlich verfallene Schloss abreißen und, an dessen Stelle, ein Guthaus (sog. Amthaus) zur Bewirtschaftung der umliegenden Güter errichten.

1710-1713:
Durch königliche Edikte fällt das Amt Bornim zusammen mit dem gesamten Amt Potsdam an die Kriegs- und Domänenkammer. Die Einnahmen des Amtes fallen dem Militärwaisenhaus zu.

1673-1678:
Im Auftrag Friedrich Wilhelms wird ein ‚Lusthaus’ (Schloss Bornim) mit Gartenanlagen im holländischen Stil angelegt. Die Gartenanlagen enthalten Lehr- und Modellgärten für Obst-, Wein- und Gemüseanbau. Zur Bewirtschaftung werden um das Schloss Tiroler Bauernfamilien angesiedelt. Durch die Anlage von Entwässerungsgräben (‚Tiroler Graben’) werden große Teile der heutigen Bornimer Feldflur urbar gemacht.

1664:
Friedrich Wilhelm (‚Der große Kurfürst’) kauft die zusammengelegten Rittersitze der Familien Ribbeck und von der Groeben.

12.-13. Jhd.:
Der Braunschweiger Ritter von Bornheim gründet das Gut Bornim.


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