MultiLactor® - Stand der Technik:
- Verwendung von Niedrigvakuum (35 kPa)
- Einstellung auf sequenzielle Pulsation
- viertelindividuelle Schlauchführung - "erstmals im Melkstand"
- Zitzenbecher mit periodischem Lufteinlass
- automatische Zwischendesinfektion
MultiLactor® - Stand des Praxisversuchs:
Zur Bewertung der beiden Melksysteme und ihrer Auswirkungen auf die Eutergesundheit wurden zwei Versuchsgruppen mit je 40 Kühen gebildet. Die Kühe werden seit der Gruppenbildung strikt getrennt gemolken. Folgende Milchparameter werden üer 10 Monate im wöchentlichen Abstand untersucht: somatische Zellen, Fett, Protein, Laktose, elektrische Leitfähigkeit und pH-Wert vom Viertelanfangs- und Gesamtgemelk. Zusätzlich werden einmal pro Woche die Milchflusskurven aller Versuchstiere mit LactoCordern® aufgezeichnet. Durch die Erfassung der Milchflussparameter soll die Melkarbeit und das Milchabgabeverhalten der Versuchstiere im Verlauf iher Laktation dargestellt und beurteilt werden.
| Erhebungsintervall der Daten |
Durchzuführende Untersuchungen |
wöchentlich
|
- Milchflusskurven (Parameter des LactoCorders®)
- Viertelanfangsgemelkproben
|
monatlich
|
- Milchleistungsprüfung
- Beurteilung der Zitzenkondition
- Angaben zum allgemeinen Gesundheitszustand der Tiere
|
vierteljährlich
|
- klinische Euteruntersuchungen
- bakteriologische Untersuchung
|
einmalig
|
- züchterische Euterbonitur
|
|
|
Analyse der Milchproben:
Die Milchproben werden im Labor des ATB mit der Fossomatic 5000 (Foss, Deutschland) auf ihren Zellzahlgehalt mittels Durchflusszytometrie untersucht. Die Milchinhaltsstoffe werden mit dem MilkoScan S50 (Foss, Deutschland) durch Infrarotabsorption bestimmt.
Schlussfolgerung:
Bei positiven Ergebnissen kann davon ausgegangen werden, dass eine große Anzahl an viertelindividuellen Melkständen mit zentraler Online-Analyse- und Steuerungseinheit in Praxisbetrieben eingesetzt werden.
|
|