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Auf dem Weg zu einer biomassebasierten Ökonomie treten
vielfach Konkurrenzen um Ressourcen für die Energie- und
Nahrungsmittelproduktion sowie für andere
Ökosystemdienstleistungen auf. In diesem Zusammenhang
kann der Einsatz von Technik Konkurrenzen lösen
(vermindern) und/oder produzieren (verstärken). Wie
entwickeln sich Technik und Institutionen in der
Transition zu einer biomassebasierten Ökonomie und
wodurch werden die Auswirkungen auf die soziale und
natürliche Umwelt bestimmt? Traditionelle
ökologisch-ökonomische Ansätze liefern nur eine
unzureichende Erklärung für die beobachteten
Interaktionen zwischen sozialen und natürlichen Systemen
in der Transition zu einer biomassebasierten Ökonomie.
Die Ursache für die unterschiedlichen Ausprägungen und
Folgen der Transition wird vor allem in dem
Zusammenspiel zwischen Umwelt, Wissen, Werten,
Institutionen (Regeln), sozialer Organisation und
Technik gesehen. Demzufolge nutze ich für meine Analysen
verschiedene Erklärungsansätze insbesondere aus der
Institutionenökonomie, aber auch der klassischen
Ökonomie. Methodisch liegt der Schwerpunkt meiner
Arbeiten in der Verknüpfung von qualitativen,
experimentellen und rechenmodellgestützten Analysen der
Ressourcennutzung. Zu den Zielen meiner Forschungsarbeit
gehören Empfehlungen zur Ausgestaltung von Institutionen
und Governance-Strukturen für die Entwicklung und den
Einsatz von Technik in der Transition zu einer
biomassebasierten Ökonomie. Die geschieht auf der
Grundlage eines fundierten Verständnisses der
Eigenschaften von Transaktionen, der Merkmale von
Akteuren, der Arten von Institutionen sowie der Formen
von Governance- Strukturen.
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