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Problemstellung:
Die Verluste an Lebensmitteln durch mikrobiellen Befall in der EU werden auf etwa 30% geschätzt. Einen Beitrag zu deren Minimierung soll das Projekt leisten, wobei sich unsere Untersuchungen auf Mischsalate konzentrieren.
Zielstellung:
Ziel des Projektes ist es, den industriellen Salatwaschprozess um einen Waschgang mit ozontem Wasser zu erweitern, wobei die Ozonbeimischung durch eine fuzzy logic Steuerung geregelt werden soll.
Augenblicklich wird Salat in 2 nacheinandergeschalteten Becken mit Leitungswasser gewaschen, wobei der erste Waschgang der Grobreinigung dient. Im zweiten Waschgang erfolgt die Nachreinigung. Geplant ist, dem 2. Waschgang ozontes Wasser zuzusetzen, um gesundheitsschädliche Bakterien und Verderborganismen auf der Salatoberfläche abzutöten. Um das Projektziel realisieren zu können, sind umfangreiche Laborversuche durchzuführen. Diese beschäftigen sich einerseits mit der Wirksamkeit des Ozons auf Mikroorganismen, andererseits mit dem Qualitätserhalt des Salates, der durch den Waschprozess nicht geschädigt werden darf.
Es ist schon lange bekannt, dass Ozon als starkes Oxidationsmittel fungizid, viruzid und bakterozid wirkt. In den Laborversuchen wird die Wirkung speziell auf folgende Keimgruppen untersucht: Salmonella ssp., Listeria monocytogenes, Bacillus cereus sowie E. coli. Dies sind die für Salate relevanten Keimgruppen, auf die die Hersteller von abgepackten Salaten und Salatmischungen vom Institut Fresenius hin untersucht werden.
Zielgruppe:
Hersteller, Wissenschaftler, Politik |