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Themenleiter:
Dr.
Thomas
Hoffmann (
Abt.3)
Team: Dr. Sabine Geyer (Abt. 3),
Dr. Martin Geyer (Abt. 6), Dr. Klaus Gottschalk (Abt.
3), Dr. Karin Hassenberg (Abt. 2),
Dr. Bernd Herold
(Abt. 6), Dr. Werner B. Herppich (Abt. 6),
Dr. Martina Jakob (Abt. 6),
Manfred
Linke (Abt. 6), Pavel Maly
(Abt. 3), Dr. PD Annette Prochnow (Abt. 2),
Dr. Oliver
Schlüter (Abt. 6)
Verfahrenstechnische Prozesse bei
Kartoffeln, Möhren und Speisezwiebeln
Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln behalten nur bei
schonender und produktgerechter Behandlung ihre hohe
Qualität. Ungeachtet der Aufwendungen erzielen sie als
Massenware nur sehr geringe Preise. Um hochwertige
Produkte preiswert anbieten zu können, ist die
Verfahrenskette von der Ernte über die Lagerung bis zur
Vermarktung durch moderne Mess- und Regelungstechnik zu
optimieren.
Ziel dieses Forschungsthemas ist die Entwicklung von Messmethoden und Sensoren für das Ermitteln von
Kenngrößen zum Produkt und zum Umfeld. Der
Informationsgewinn bildet die Grundlage für neue
Algorithmen zur computergestützten Steuerung von
Verfahrensabschnitten. Die Neuentwicklungen werden in
realen Anlagen erprobt.
Anhand
einer
zusammenhängenden Betrachtung der Verfahrenskette
zur Ernte, Lagerung und Aufbereitung werden
Anforderungen an einzelne Verfahrensglieder abgeleitet
und die Verfahrensglieder optimiert. In einem
Verfahrensvergleich werden das Befüllen von
Großbehältern auf der Erntemaschine und die
Behälterlagerung untersucht. Zur Steuerung des
Lagerklimas werden neue Algorithmen entwickelt.
Grundlage dazu bilden Computermodelle zum Stoff- und
Wärmeübergang in Kartoffelschüttungen. Als zukunftweisende Messtechnik wird die Thermografie zur
großflächigen Überwachung von Belüftungsvorgängen
eingesetzt. Um
Stoßbelastungen auf die Kartoffel bei
Umschlagvorgängen bestimmen und eliminieren zu können,
befindet sich ein miniaturisierter Beschleunigungssensor
mit elektronischem Datenerfassungssystem in der
Entwicklung. In einer neuartigen Dekontaminationsanlage
soll zukünftig die bakterizide und fungizide Wirkung von
ozontem Waschwasser genutzt werden, um die Qualität
gewaschener und abgepackter Wurzelfrüchte erhalten zu
können. Die Verwertungseignung einer Kartoffelpartie
hängt u.a. vom Kochtyp der Kartoffelpartie ab. Anhand
von instrumentellen und organoleptischen Untersuchungen
gegarter Kartoffeln soll eine Methode zur objektiven
Bestimmung des Kochtyps entstehen. Wesentlichen Einfluss
wird der Stärkegehalt haben. Mit einem Stärkesensor als
Bestandteil eines optoelektronischen Verleseautomaten
wird eine Klassierung der Kartoffel nach dem
verarbeitungstechnisch wichtigen Stärkegehalt
angestrebt. Für modernere Arbeitsbedingungen werden
Grundlagen zur arbeitswissenschaftlichen Interpretation
von Bewegungsanalysen und ein Maßnahmenkatalog
erarbeitet.
Thema aktuell:
Etikettensensoren
sichern Qualität von Obst und Gemüse
Übersicht
Forschungsstruktur
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