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Experten-Workshop
zur Lagerung von Holzhackschnitzeln
 

18. Juni 2008, Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim

Im Zusammenhang mit dem wachsenden Verbrauch an Energieholz gewinnt die Lagerung von Hackschnitzeln an Bedeutung. Trotz vereinzelter Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf diesem Gebiet ist die Lagerung von erntefrischen Holzhackschnitzeln, wie sie zunehmend im Wald und neuerdings auch auf dem Feld gewonnen werden, nach wie vor mit Problemen behaftet.

So kommt es zur Erwärmung und damit unter Umständen zur Brandgefahr, der Trockenmasseverlust kann 25 % pro Jahr  überschreiten. Zudem kann die Belastung mit Pilzsporen die Gesundheit gefährden. Die mikrobiologischen Ursachen und die Zusammenhänge mit Holzart, Hackschnitzelformat, Feuchte, Schütthöhe etc. sind bisher nicht ausreichend geklärt.

Die Beiträge werden in der Schriftenreihe "Bornimer Agrartechnische Berichte" publiziert (ISSN 0947-7314 ). Das Heft wird im Herbst 2008 erhältlich sein.

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Die Folienpräsentationen der Workshop-Vorträge (PDF-Dateien Klicken Sie hier um den Acrobat Reader herunterzuladen) stehen zum Download zur Verfügung: 

 Brummack, J.:
   Fremdenergiefreie Hackschnitzeltrocknung.

 Orth, M.; Kanswohl, N.:
   Aspekte zum Einfluss der Lagerung und Trocknung von Holzhackschnitzel auf den
   Betrieb von Energieanlagen.

 Ferrero, F.:
   Brandvermeidung bei der Lagerung von biogenen Brennstoffen am Beispiel von
   Kiefernholz.

 Idler, C.; Scholz, V.; Daries, W.; Egert J.:
   Schimmelpilzentwicklung und Trockenmasseverluste in Holzhackschnitzelhaufen.

 Noll, M.:
   Entwicklung von pilzlichen und bakteriellen Lebensgemeinschaften in
   Kiefernholzhalden.

 Gottschalk, K.:
   Strömungstechnisches und thermodynamisches Modell zur Hackschnitzellagerung.

 Weingartmann, H.:
   Belüftete und unbelüftete Hackgut-Lagerung.