Zahlen und Fakten |
| Laufzeit: 01.09.2009 – 31.08.2012 |
| Koordination: Prof. Dr. Antonio Delgado, Lehrstuhl für Strömungsmechanik (LSTM), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
| Förderung: DFG und FEI (AiF) |
| Fördersumme: 2,8 Millionen Euro |
| Partner: Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., Quakenbrück; Fraunhofer-Anwendungszentrum für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik, Dresden; Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Strömungsmechanik, Erlangen; Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit K2, Erlangen; Leibniz-Universität Hannover, Institut für Technische Chemie, Hannover; Max Rubner Institut, AG Analytik, Kulmbach; Technische Universität München, Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, Freising; Universität Bayreuth, Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität, Kulmbach. |
Thematischer Hintergrund |
| Effizienz-, Produkt- und Ressourcenschonung sind wichtige Ziele
in der gesamten Lebensmittelproduktion – vor allem bei so
hochwertigen und empfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch, das al
Proteinquelle eine wichtige Rolle in der menschlichen Ernährung
spielt.
Verbraucher erwarten qualitativ hochwertige, hygienisch einwandfreie und zunehmend nachhaltig erzeugte Produkte. Die Unternehmen der Fleischwirtschaft müssen angesichts einer kostenintensiven Erzeugung und Produktion sowie enorm hohen Preisdruck im Handel vor allem effizient arbeiten. Zudem ist das Bestreben der Fleischverarbeiter, bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen. Aufgrund dieser umfassenden Anforderungen ist es das Ziel des Clusters, die Fleischzerlegung auf der Basis eines „Minimal Processing“ -Ansatzes zu automatisieren und damit ganzheitlich unter Betrachtung aller Produkt-, Betriebsmittel-, Energie- und Informationsströme zu optimieren. Dies geschieht am Beispiel der Feinzerlegung von Schweinefleisch. Die erwarteten Ergebnisse lasen sich jedoch auch auf weitere Produkte und Prozesse übertragen. Sie werden dabei gleichermaßen für die Fleisch verarbeitende Industrie wie für den Maschinenbau und die Hersteller von Sensoren, Informationstechnologie und Automatisierungstechnik von wirtschaftlicher Relevanz sein. Das ATB kann hierbei langjährige Erfahrungen in der Untersuchung von leichtverderblichen Produkten (z.B. Obst, Gemüse, Fleisch und Milch) mit Hilfe spektraloptischer Verfahren sowie ausführliche Untersuchungen von bakteriellen Kontaminationen in der Prozesskette einbringen. Im Fokus dieses Projektes steht die Entwicklung online-fähiger Sensoren zur Echtzeiterkennung von bakteriellen Verunreinigungen auf Fleischprodukten. |