Optimierung der Steuerung von modernen Beregnungsanlagen und die ökologische und ökonomische Bewertung großflächiger Bewässerung


Projektleitung: Dr. phil. nat. Matthias Plöchl
Projektbearbeiter: Dr. rer. nat. Hilde Zimmermann; Dr. Ing. Horst Domsch

 Förderung/Finanzierung: BMBF
 Kooperation: TOSS GmbH, 14469 Potsdam; 
                    ADCON Telemetry AG, A-3400 Klosterneuburg (A); FAL, 
                    Institut für Betriebstechnik und Bauwesen, Völkenrode; 
                    USDA Agriculture Research Service Water Conservation Lab., Phoenix, Arizona (USA) 
 Laufzeit: 08/01 - 08/04
 Forschungsschwerpunkt: |  Arbeitsgebiet: Wasser

 Projektbeschreibung:

Problemstellung:

Trotz des Fortschritts in der Bewässerungstechnik ist ein Grundproblem der Bewässerungslandwirtschaft bis jetzt noch nicht zufriedenstellend gelöst (Sourell 1998): Wann und wie viel Wasser wird zur Bewässerung eingesetzt?

Zielstellung:

Ziel dieses Projektes ist die Optimierung der Bewässerung großer landwirtschaftlicher Flächen hinsichtlich des Einsatzpunktes der Bewässerung und des Wasserverbrauchs. Die optimierte Bewässerungssteuerung soll Pflanzenwachstum, Bodenfeuchte, lokalen Wasserhaushalt und Witterung aktuell und in ihrer Heterogenität berücksichtigen und den Pflanzen kontrolliert Wasser zur Verfügung stellen. Grundlage einer solchen Steuerung sind zum einen dem Zweck anzupassende Sensoren der meteorologischen Größen, der Bodenfeuchte, des Vegetationsindexes und der räumlichen Heterogenität des Bodens und zum anderen eine fuzzy logic basierte Modellierung des Wasserbedarfs mit der hierauf basierenden fuzzy-Steuerung. Zusätzlich soll eine Bewertung der ökologischen und ökonomischen Konsequenzen einer solchen großflächigen und optimierten Bewässerung durchgeführt werden.

Zielgruppe:

Landwirtschaft, Wissenschaftler, Anlagenbauer, Politik

Forschungsmethode:

Modelle des Bodenwasserhaushalts, des Pflanzenwachstums und der Evapotranspiration koppeln zu einem Modell des Wasserbedarfs unter den lokalen Bedingungen, Beobachtungen der Witterung, des Pflanzenwachstums (Radiometer) und der Bodenfeuchte (TDR-Probes) nutzen zur Korrektur und zur Validierung des  Modells, Erfassung der Bodenheterogenität mittels EM38

Fig. 1

Publikationen:




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